Zwei Schwerverletzte bei Unwetter: Baum stürzt auf Teenager am Möhnesee
Baum stürzt bei Unwetter auf Teenager: Zwei Schwerverletzte

Am beliebten Möhnesee in Nordrhein-Westfalen sind zwei junge Männer von einem Baum erfasst und schwer verletzt worden. Die beiden Teenager im Alter von 18 und 19 Jahren waren mit einer Gruppe von insgesamt sieben Jugendlichen am See, als ein heftiges Unwetter aufzog. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag im Bereich der Taucherbucht, wo die Gruppe Schutz suchte.

Unwetter überrascht Jugendliche am Möhnesee

Am Morgen hatte noch die Sonne geschienen, doch am Nachmittag zogen plötzlich heftiger Wind und Regen auf. Die Feuerwehr Möhnesee wurde alarmiert, nachdem ein „herabfallender Ast“ die beiden jungen Männer getroffen hatte. Laut Einsatzleiter Christian Böddeker hielt sich die Gruppe in einem Waldstück auf, als das Unwetter sie überraschte. Die Rettung gestaltete sich schwierig: Das Gelände sei „sehr unwegsam“ gewesen, so Böddeker. Glücklicherweise wurde niemand unter dem Baum eingeklemmt, sodass der Rettungsdienst die Verletzten sofort versorgen konnte.

Aufwendige Rettung im unwegsamen Gelände

Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Boote wurden in Bereitschaft gehalten, falls eine Evakuierung über den See nötig gewesen wäre. Böddeker erklärte dem „Soester Anzeiger“: „Allein um einen Patienten zu tragen, brauchten wir zehn Personen.“ Die beiden Verletzten wurden nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Informationen zu ihrem genauen Gesundheitszustand liegen derzeit nicht vor. Ein zerbrochener Baumstamm am Seeufer könnte auf die Wucht des Aufpralls hindeuten, doch ob dieser direkt für die Verletzungen verantwortlich war, ist noch unklar.

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Zustand der Verletzten unklar

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Die Feuerwehr warnt vor den Gefahren von plötzlich auftretenden Unwettern, insbesondere in Waldgebieten. Der Möhnesee ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, und ähnliche Vorfälle haben in der Vergangenheit immer wieder zu Verletzungen geführt. Die beiden jungen Männer schweben nach Angaben der Klinik nicht in Lebensgefahr, müssen jedoch weiterhin stationär behandelt werden.

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