Am Sonntagnachmittag hat sich an der Ruhr in Hattingen ein tragischer Unglücksfall ereignet: Ein Auto mit zwei Hunden an Bord rollte plötzlich von einer Hundewiese in den Fluss und versank. Sofort eingeleitete Rettungsversuche von Feuerwehr und DLRG kamen für die Tiere zu spät – beide Hunde ertranken.
Der Vorfall ereignete sich auf einer Hundewiese direkt am Ufer der Ruhr. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Ford Maverick unmittelbar neben dem Gewässer geparkt, als er sich aus noch ungeklärter Ursache selbstständig machte. Das Fahrzeug rollte einen kleinen Abhang hinunter, glitt ins Wasser und sank schnell auf den Grund. Einsatzkräfte, die kurz darauf an der Unglücksstelle eintrafen, fanden nur noch das Dach des SUV vor, das aus der Ruhr ragte.
Großaufgebot von Feuerwehr und DLRG
Die Feuerwehr Hattingen wurde zusammen mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft alarmiert. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an, darunter mehrere Taucher. Diese versuchten, das Fahrzeug zu lokalisieren, zu öffnen und die Tiere zu befreien. Doch die Sicht unter Wasser war vermutlich zu schlecht, und das Auto lag zu tief, um schnell Zugang zu den Hunden zu bekommen.
Einem Taucher gelang es schließlich, einen der Hunde aus dem SUV zu ziehen. Für das Tier kam jedoch jede Hilfe zu spät – es war bereits tot. Auch der zweite Hund konnte nicht mehr gerettet werden; er starb ebenfalls noch an der Unglücksstelle. Vor Ort herrschte nach dem Einsatz tiefe Betroffenheit.
Wem gehörte der Ford Maverick?
Nach Informationen des „WDR“ soll der verunglückte Ford Maverick einem Schäfer gehören. Auf BILD-Anfrage konnte ein Sprecher der Feuerwehr diese Angabe allerdings nicht bestätigen. Die Behörden prüfen die Hinweise derzeit weiter. Eine offizielle Bestätigung des Besitzers liegt bislang nicht vor.
Ermittlungen zur Unglücksursache
Die Frage, warum sich das Auto plötzlich in Bewegung setzte, beschäftigt nun die Polizei. Ebenso unklar ist, weshalb die beiden Hunde allein in dem Fahrzeug gelassen wurden. Ein Sprecher der Feuerwehr verwies auf BILD-Nachfrage auf die laufenden Ermittlungen der Polizei. Wie lange das Fahrzeug in dem Fluss lag, ist ebenfalls Gegenstand der Untersuchung.
Die Ermittler wollen klären, ob ein technischer Defekt vorlag oder ob das Fahrzeug nicht ausreichend gesichert war. Auch denkbar ist nach ersten Einschätzungen, dass der Wagen nicht ordnungsgemäß geparkt war. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Bergung in den Abendstunden
Der Ford Maverick blieb mehrere Stunden lang in der Ruhr, bevor ein spezialisiertes Bergungsunternehmen mit den Arbeiten beginnen konnte. Die Bergung gestaltete sich schwierig, da das Fahrzeug tief im Wasser lag. Gegen Abend gelang es schließlich, den SUV mithilfe eines Krans aus dem Fluss zu ziehen. Das Wrack wurde sichergestellt und soll nun von Sachverständigen untersucht werden, um die genaue Ursache des Losrollens zu klären.
Der tragische Vorfall an der Ruhr hat bei den beteiligten Rettungskräften große Bestürzung ausgelöst. Mehrere Einsatzkräfte mussten nach dem Einsatz betreut werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird das Unglück rekonstruieren.
Hunde im Auto: Lebensgefahr
Der Fall in Hattingen zeigt erneut, welche Gefahren entstehen können, wenn Haustiere unbeaufsichtigt in Fahrzeugen zurückgelassen werden. Schon ein kleiner Hang oder eine unebene Fläche kann ausreichen, damit ein Auto ins Rollen gerät. Experten raten, Tieren niemals allein in einem Wagen zu lassen – besonders nicht in der Nähe von Gewässern oder abschüssigem Gelände.
Die genaue Ursache des Unglücks bleibt weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauern an. Die beiden Hunde konnten nicht mehr gerettet werden; sie starben noch an der Unglücksstelle. Die Helfer stehen unter dem Eindruck der dramatischen Rettungsaktion.



