Ein 30-jähriger Mann ist am Mittwoch auf dem Gelände der Salzgitter AG von einer Betriebslok erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der 61-jährige Lokführer erlitt einen Schock und musste ebenfalls medizinisch betreut werden.
Unfallhergang noch unklar
Die genauen Umstände des Unfalls sind bislang nicht geklärt. „Die Ermittlungen zur Ursache laufen auf Hochtouren“, erklärte ein Sprecher des Stahlkonzerns auf Nachfrage. Auch die Polizei bestätigte, dass die Hintergründe des Vorfalls noch ermittelt werden müssten. Der Unfall ereignete sich auf dem weitläufigen Werksgelände des Stahlproduzenten in Salzgitter.
Betriebslokomotive auf Werksgelände
Bei der Betriebslok handelt es sich um eine Rangierlokomotive, die innerbetrieblich zum Transport von Gütern und Rohstoffen eingesetzt wird. Nach Angaben der Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, aber auch keine Entwarnung. Die Rettungskräfte waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Das Unternehmen steht unter Beobachtung der Aufsichtsbehörden, die regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durchführen.
Salzgitter AG: Sicherheitsvorkehrungen im Fokus
Die Salzgitter AG zählt zu den größten Stahlproduzenten Deutschlands und beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiter. „Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall vollständig aufzuklären“, versicherte der Konzernsprecher. Der Vorfall wirft erneut Fragen zu den Sicherheitsstandards auf dem Werksgelände auf. In den vergangenen Jahren gab es vereinzelt ähnliche Unfälle, jedoch mit unterschiedlichem Schweregrad. Die Ermittlungen sollen in den kommenden Tagen erste Ergebnisse liefern.



