Gelbe Tonne statt Gelbem Sack ab 2027 im Kreis Neu-Ulm
Gelbe Tonne statt Gelbem Sack ab 2027 im Kreis Neu-Ulm

Der Landkreis Neu-Ulm stellt die Wertstofferfassung um: Ab dem 1. Januar 2027 wird der Gelbe Sack durch die Gelbe Tonne ersetzt. Das gab das Landratsamt bekannt. Bürgerinnen und Bürger können die neue Tonne bereits jetzt bestellen.

Warum die Umstellung?

Die Umstellung erfolgt aus praktischen und ökologischen Gründen. Der Gelbe Sack ist anfällig für Beschädigungen, etwa durch Vögel oder bei der Leerung. Zudem ist die Tonne stabiler und ermöglicht eine effizientere Sammlung. Das Landratsamt verspricht sich davon eine höhere Recyclingquote und weniger Verschmutzung in der Umwelt.

So bestellen Sie die Gelbe Tonne

Die Bestellung erfolgt unkompliziert über ein Online-Formular auf der Website des Landkreises. Alternativ können Bürgerinnen und Bürger ein Formular im Landratsamt abholen oder sich telefonisch melden. Die Tonne wird kostenlos bereitgestellt, die Leerung erfolgt im Rahmen der bestehenden Gebühren.

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Fristen und Lieferung

Um eine pünktliche Lieferung zum Jahreswechsel zu gewährleisten, sollten Bestellungen bis spätestens 30. November 2026 eingereicht werden. Die Tonnen werden dann im Dezember verteilt. Bei verspäteten Bestellungen kann es zu Verzögerungen kommen.

Was passiert mit dem Gelben Sack?

Bis zum 31. Dezember 2026 bleibt der Gelbe Sack in Gebrauch. Danach wird er nicht mehr abgeholt. Die bisherigen Sammelstellen und -rhythmen bleiben jedoch bestehen, sodass sich für die Bürgerinnen und Bürger keine Änderungen bei den Abholterminen ergeben.

Größen und Ausstattung

Die Gelbe Tonne wird in zwei Größen angeboten: 240 Liter und 1.100 Liter. Die kleinere Variante eignet sich für Ein- und Zweifamilienhäuser, die größere für Mehrfamilienhäuser und Gewerbebetriebe. Die Tonnen sind mit einem Deckel ausgestattet, der ein Eindringen von Tieren verhindert.

Recycling und Nachhaltigkeit

Der Landkreis betont, dass die Gelbe Tonne einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Durch die stabilere Konstruktion werden Verluste beim Transport minimiert. Zudem können die Materialien besser sortiert und recycelt werden. Laut Landratsamt wird erwartet, dass die Recyclingquote um bis zu fünf Prozent steigt.

Die Umstellung ist Teil eines landesweiten Trends: Immer mehr Landkreise in Bayern setzen auf die Gelbe Tonne statt auf den Sack. Dies vereinheitlicht die Entsorgungssysteme und erleichtert die Logistik für die Entsorgungsunternehmen.

Häufige Fragen zur Gelben Tonne

Das Landratsamt hat eine Liste mit häufig gestellten Fragen veröffentlicht. Darin wird unter anderem erklärt, dass die Gelbe Tonne wie der Gelbe Sack für Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen genutzt wird. Glas gehört weiterhin in den Glascontainer. Auch die Regelungen zur Restmülltonne bleiben unverändert.

Für Rückfragen steht das Abfallwirtschaftsamt des Landkreises Neu-Ulm unter der Telefonnummer 0731/7040-0 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr.

Positive Resonanz aus der Bevölkerung

In einer ersten Umfrage des Landratsamts begrüßen rund 75 Prozent der Befragten die Umstellung auf die Gelbe Tonne. Viele sehen Vorteile in der Sauberkeit und der einfacheren Handhabung. Kritik kommt hingegen von Anwohnern, die Platzprobleme für die größeren Behälter befürchten. Das Landratsamt empfiehlt, bei Platzmangel die kleinere Tonne zu wählen oder eine Sammelgemeinschaft mit Nachbarn zu bilden.

Die Umstellung auf die Gelbe Tonne ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung der Abfallwirtschaft im Landkreis Neu-Ulm. Die Behörde zeigt sich zuversichtlich, dass die neuen Behälter die Erwartungen erfüllen und die Bürgerinnen und Bürger schnell davon profitieren.

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