Hitzeresistente Gebäude: 8 Grad kühler ohne Klimaanlage
Hitzeresistente Gebäude: 8 Grad kühler ohne Klimaanlage

Ein bioklimatischer Wohnkomplex in Montpellier zeigt, wie Gebäude auch bei extremen Hitzewellen ohne Klimaanlage erträglich bleiben: In den Wohnungen ist es bis zu acht Grad kühler als draußen. Das berichtet die Funke Mediengruppe. Intelligentes Bauen kann also eine echte Alternative zur energieintensiven Kühlung sein.

So funktioniert das bioklimatische Konzept

Der Wohnkomplex namens „Jardins Secrets“ setzt auf eine durchdachte Architektur, die das natürliche Klima nutzt. Durch spezielle Materialien, eine clevere Ausrichtung und begrünte Flächen wird die Hitze draußen gehalten. Die Redakteurin Nina Noire Kugler erklärt, dass diese Bauweise nicht nur im Sommer Vorteile bringt, sondern auch im Winter die Wärme speichert.

Die Bewohner profitieren von einem angenehmen Raumklima, ohne dass dafür zusätzliche Energie aufgewendet werden muss. Das Konzept ist besonders in Zeiten des Klimawandels relevant, da Hitzewellen häufiger und intensiver werden.

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Vorteile für Umwelt und Geldbeutel

Der Verzicht auf Klimaanlagen spart nicht nur Strom, sondern reduziert auch den CO2-Ausstoß. Gerade in Städten, wo sich Hitze staut, können solche Gebäude einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem sinken die Nebenkosten für die Bewohner, da keine teuren Kühlgeräte betrieben werden müssen.

Experten sehen in bioklimatischem Bauen einen zukunftsfähigen Ansatz. Die Kombination aus Architektur und Natur kann helfen, den steigenden Temperaturen in urbanen Räumen zu begegnen. „Jardins Secrets“ ist ein Beispiel dafür, wie modernes Bauen aussehen kann.

Weitere Maßnahmen für kühlere Gebäude

Neben der Bauweise spielen auch Begrünung und Verschattung eine Rolle. Dachbegrünungen, Jalousien und Pflanzen an Fassaden können die Temperatur zusätzlich senken. Auch die Wahl der Fenster und eine gute Dämmung sind entscheidend.

Die Funke Mediengruppe betont, dass solche Lösungen nicht nur für Neubauten geeignet sind. Auch bei Sanierungen lassen sich bioklimatische Prinzipien umsetzen. Damit könnten viele bestehende Gebäude fit für die Zukunft gemacht werden.

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