Riesenhai vor französischem Badeort gesichtet
Riesenhai vor französischem Badeort gesichtet

Vor der Mittelmeerküste der Gemeinde Port-La Nouvelle im Süden Frankreichs haben Fischer am Samstag einen rund zehn Meter langen Hai entdeckt. Das Tier tauchte laut der Zeitung "L'Independant" in weniger als einem Kilometer Entfernung auf.

Die Fischer filmten die Begegnung. Vermutlich handelt es sich um einen Riesenhai (Cetorhinus maximus), der von der Internationalen Union für Naturschutz als gefährdet eingestuft wird. Für Menschen sind die zahnlosen Tiere ungefährlich, da sie sich von Plankton ernähren, das sie durch Filtern des Wassers aufnehmen.

Laut "L'Independant" wird die Art im Mittelmeer vor allem im Frühling beobachtet, wenn die Planktonmenge stark ansteigt und die Tiere näher an die Oberfläche und die Küste kommen. Wenige Tage zuvor hatte bereits ein Riesenhai ein Ausflugsboot mit deutschen Touristen an der kroatischen Küste überrascht.

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Der Riesenhai ist nach dem Walhai der zweitgrößte Fisch der Welt und kann bis zu zwölf Meter lang werden. Er filtert täglich mehrere tausend Liter Wasser, um genügend Nahrung aufzunehmen. Meist ist er ein Einzelgänger, bildet aber gelegentlich kleine Gruppen bei viel Plankton. Im Winter taucht er oft in tiefere Gewässer ab.

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