Feldbrand bei Bornich: Wind treibt Flammen an
Ein Feldbrand im Rhein-Lahn-Kreis hat am Vormittag die Feuerwehr in Atem gehalten. Zwischen den Orten Bornich und Reichenberg in der Verbandsgemeinde Loreley war auf einem Feld ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund des starken Windes rasch ausbreitete. Wie die Polizeidirektion Montabaur mitteilte, brannten insgesamt etwa 7.000 Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Windverhältnisse als äußerst schwierig.
Polizeihubschrauber unterstützt aus der Luft
Ein zufällig in der Nähe befindlicher Polizeihubschrauber wurde zur Unterstützung angefordert. Die Besatzung verschaffte der Feuerwehr aus der Luft einen umfassenden Überblick über die Lage und das Ausmaß des Brandes. Dies ermöglichte eine gezielte Koordination der Einsatzkräfte am Boden. Trotz der widrigen Bedingungen gelang es der Feuerwehr, die Flammen am Abend erfolgreich zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Zwei Verletzte durch Rauchgas
Bei dem Brand wurden zwei Menschen leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei besteht der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation. Die Betroffenen wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegt derzeit keine weitere Information vor.
Herausforderung Wind
Die herrschenden Winde stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Immer wieder fachten Böen die Flammen neu an und erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar und wird nun von der Polizei ermittelt.



