Waldbrände in RLP: Über 40 Hektar betroffen
Waldbrände in RLP: Über 40 Hektar betroffen

In Rheinland-Pfalz haben Waldbrände in diesem Jahr bislang eine Fläche von über 40 Hektar erfasst. Wie das Ministerium für Umwelt und Forsten mitteilte, wurden insgesamt 37 Brände registriert. Den größten Schaden verursachte ein tagelanges Feuer am Rotenfels in Bad Kreuznach, bei dem allein 30 Hektar Wald verbrannten.

Feuer am Rotenfels: Schwer zugängliches Gelände erschwert Löscharbeiten

Der Brand war Ende Juni in einem teils schwer zugänglichen und mit Munition belasteten Waldgebiet ausgebrochen. Wegen der Gefahr musste die nahe Ortschaft Traisen vorübergehend komplett geräumt werden. Die Feuerwehr setzte im Kampf gegen die Flammen auch einen speziellen Löschroboter ein, der in dem unwegsamen Gelände eingesetzt werden konnte.

Nach Angaben des Ministeriums gab es im gesamten Vorjahr in Rheinland-Pfalz 33 Waldbrände auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar. Deutlich mehr Feuer wurden in den Jahren 2003 mit 144 und 2022 mit 103 Waldbränden verzeichnet.

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Rheinland-Pfalz trotz Waldreichtum nicht besonders gefährdet

Im bundesweiten Vergleich gilt das waldreiche Rheinland-Pfalz mit einer Waldfläche von über 850.000 Hektar und einem Anteil an der Landesfläche von 43 Prozent nicht als Land mit besonderer Waldbrandgefährdung. Grund dafür ist der hohe Laubbaumanteil von rund 60 Prozent sowie die wachsende Fläche von Mischwäldern, deren Anteil mittlerweile bei 85 Prozent liegt.

Große Brände kommen laut Experten häufiger in reinen Nadelwaldregionen vor, da Nadelbäume leichter Feuer fangen und die Brände sich schneller ausbreiten können. Die aktuelle Situation bleibt jedoch angesichts der anhaltenden Trockenheit angespannt.

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