Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist am Montagabend bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Stade ums Leben gekommen. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit seinem Kleinwagen auf der Straße zwischen Jork-Hove und Hamburg-Neuenfelde unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf den Grünstreifen geriet. Nach etwa 15 Metern prallte er frontal gegen einen Baum.
Wucht der Kollision schleuderte Auto zurück auf die Straße
Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der Wagen zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde, wo er schließlich zum Stillstand kam. Ersthelfer und die Feuerwehr zogen den Fahrer aus dem Wrack und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Auch der hinzugerufene Notarzt und die Sanitäter konnten den 30-Jährigen jedoch nicht retten. Er starb noch an der Unfallstelle.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungshubschrauber
Die Feuerwehr rückte mit etwa 80 Einsatzkräften an, da zunächst befürchtet wurde, dass das Auto Feuer gefangen haben könnte. Zudem war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Straße musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten bis in die Nachtstunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Stade zu melden. Es handelt sich um den ersten tödlichen Verkehrsunfall in der Region in diesem Monat.



