Aus für Marine-Hubschrauber: Sea Lynx geht in Rente
Aus für Marine-Hubschrauber: Sea Lynx geht in Rente

Die Deutsche Marine verabschiedet sich nach 45 Jahren von ihrem Bordhubschrauber MK88A Sea Lynx. Wie die Marine am Fliegerstützpunkt Nordholz im Landkreis Cuxhaven mitteilte, endet die Dienstzeit des Modells Ende dieses Jahres. Die Fregatten setzen künftig auf den neuen Hubschrauber NH-90 MRFH Sea Tiger, der bereits im Dienst ist und bis 2030 vollständig ausgeliefert werden soll.

Eine Ära endet: Der Sea Lynx im Ruhestand

Der Sea Lynx nahm im Sommer 1981 seinen Dienst auf und unterstützt seitdem die Besatzungen der Schiffe auf allen Weltmeeren. Er diente als "fliegendes Vorauskommando", überwachte die Lage, war als Waffenträger einsetzbar und ermöglichte den Transport von Personal und Material. Auf jeder Fregatte befanden sich zwei dieser Hubschrauber, betrieben von einer dreiköpfigen Crew aus Pilot, Copilot und einem Sonar-Operator. Insgesamt waren 18 Marineflieger und -fliegerinnen für Flug und Wartung an Bord.

Der Nachfolger: NH-90 MRFH Sea Tiger

Der neue Hubschrauber NH-90 MRFH Sea Tiger wurde speziell für die Anforderungen der Marine optimiert. Seine Hauptaufgaben sind die U-Boot-Jagd und die Kriegsführung auf See. Das erste Modell ist bereits im Einsatz, alle 31 bestellten Helikopter sollen bis 2030 an die Marine übergeben werden. Der Sea Tiger bietet modernste Technik und erweiterte Fähigkeiten im Vergleich zum Vorgänger.

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Der Wechsel markiert einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Marineflieger. Während der Sea Lynx über Jahrzehnte zuverlässige Dienste leistete, erfüllt der Sea Tiger die Anforderungen moderner Seekriegsführung. Die Umstellung erfolgt schrittweise, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Ausblick: Zukunft der Marinefliegerei

Mit der Einführung des Sea Tiger stärkt die Marine ihre Fähigkeiten zur U-Boot-Abwehr und erweitert ihre Einsatzmöglichkeiten. Die neuen Hubschrauber sind mit fortschrittlicher Sensorik und Bewaffnung ausgestattet, was eine effektivere Überwachung und Bekämpfung von Bedrohungen auf See ermöglicht. Die Marine erwartet, dass die Umstellung bis 2030 abgeschlossen sein wird.

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