Brückenabriss am Breitenbachplatz erneut verzögert – Halteverbot ab Montag
Brückenabriss Breitenbachplatz verzögert – Halteverbot ab Montag

Die Autobahnbrücken am Breitenbachplatz in Berlin werden noch später abgerissen als ohnehin schon geplant. Grund ist ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer Berlin, das ein unterlegener Bieter angestrengt hat. Die Senatsverkehrsverwaltung teilte mit, dass die Vergabe der Bauarbeiten ruht und die Wiederaufnahme des Abrisses sich weiter verzögert. Mit einer Entscheidung werde in den nächsten Wochen gerechnet.

Hintergrund der Verzögerung

Ursprünglich sollten die Arbeiten Anfang des Jahres 2026 beginnen. Bereits im Jahr 2025 waren die Fahrbahnbeläge und die Abdichtung oberhalb der Brücken entfernt worden. Der eigentliche Abriss hätte direkt im Anschluss folgen sollen, so die Verwaltung. Doch durch das laufende Verfahren verschiebt sich der Abriss nun weiter nach hinten. Die Brücken auf der A100 gelten als sanierungsbedürftig, seit langem ist ein Neubau geplant. Die aktuelle Verzögerung ist eine weitere im langen Verlauf des Projekts.

Parkplätze gesperrt – Halteverbot ab 3. August

Bereits jetzt hat die Überwachung der Bauwerke nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung Veränderungen festgestellt, weshalb die Flächen unter den Brücken frei bleiben müssen. Um die Sicherheit zu gewährleisten und die Überwachung zu verbessern, werden ab Montag, den 3. August 2026, Parkplätze im Bereich der Brücken gesperrt. Die Halteverbotsschilder werden bereits am Freitag, den 31. Juli 2026, aufgestellt. Die Bereiche werden zudem mit Bauzäunen abgesperrt. Anschließend sollen die nächsten Untersuchungen erfolgen. Die Sperrungen dienen dazu, im Bedarfsfall sofort reagieren zu können und die Verkehrssicherheit zu garantieren.

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Weitere Maßnahmen und Überwachung

Die Senatsverkehrsverwaltung betonte, dass die Bauwerke engmaschig überwacht werden. Regelmäßige Untersuchungen sollen sicherstellen, dass die Sicherheit stets gewährleistet ist und man auf Veränderungen umgehend reagieren kann. Die genaue Dauer der Sperrungen ist noch unklar und hängt vom Ausgang des Nachprüfungsverfahrens ab. Sollte die Vergabekammer zugunsten des neuen Bieters entscheiden, könnte sich der Abriss noch weiter verzögern. Den ursprünglichen Zeitplan – Abriss ab Januar 2026 – hält die Verwaltung inzwischen für obsolet.

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