Bahnhof Friedberg gesperrt: SEV Hochzoll-Dasing ab 3. August
Friedberg: SEV zwischen Hochzoll und Dasing ab 3. August

Ab dem 3. August ist der Bahnhof Friedberg für den Zugverkehr vollständig gesperrt. Die Deutsche Bahn richtet auf dem betroffenen Streckenabschnitt zwischen Hochzoll und Dasing einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein. Reisende müssen sich auf geänderte Fahrzeiten und längere Wege einstellen.

Die Sperrung betrifft die vielbefahrene Regionalbahnverbindung zwischen Augsburg und München. Auf dem Abschnitt zwischen Hochzoll und Dasing liegt auch der Bahnhof Friedberg. Während der Bauarbeiten wird der gesamte Bahnverkehr auf diesem Teilstück eingestellt. Die Züge enden beziehungsweise beginnen vorzeitig in Hochzoll oder Dasing. In Friedberg selbst wird kein Zug mehr halten.

So funktioniert der Schienenersatzverkehr zwischen Hochzoll und Dasing

Der Ersatzverkehr wird mit Bussen über die parallel verlaufenden Straßen geführt. Die Busse sind an den Bahnhöfen Hochzoll und Dasing abgestellt und folgen weitgehend den bisherigen Zugzeiten. Allerdings empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Aushangfahrpläne, da die Abfahrtszeiten zum Teil angepasst wurden. Fahrgäste, die in Friedberg zusteigen möchten, nutzen die ersatzweise eingerichteten Bus-Haltestellen in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs.

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Die Bahn weist darauf hin, dass die Fahrkarten aus den Zügen auch in den Ersatzbussen gelten. Mobile Tickets und die üblichen Abonnements des Verkehrsverbunds bleiben gültig. Für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollstuhl sind die eingesetzten Busse teilweise nicht barrierefrei, weshalb sich eine rechtzeitige Information vor der Fahrt empfiehlt.

Pendler in Friedberg müssen mit mehr Reisezeit rechnen

Besonders Berufspendler aus Friedberg sind von der Sperrung betroffen. Wer früher direkt in Friedberg in den Zug nach Augsburg oder München stieg, muss nun zunächst den Schienenersatzbus nach Hochzoll oder Dasing nutzen. Dort wird in die Züge umgestiegen, die weiterhin in dichter Taktung verkehren. Der Aufenthalt kann sich dadurch um einige Minuten verlängern. Die Deutsche Bahn rät, für die Fahrt in den ersten Tagen der Sperrung deutlich mehr Zeit einzuplanen, bis sich ein funktionierender Ablauf eingespielt hat.

Auch für Anschlussverbindungen gilt: Die Taktzeiten sind so koordiniert, dass der Umstieg in Hochzoll und Dasing möglich bleibt. Dennoch kann es in Stoßzeiten zu Verzögerungen kommen. Die Bahn bittet Fahrgäste, die Durchsagen in den Bahnhöfen und in den Bussen zu beachten.

Was bedeutet die Sperrung für den Bahnverkehr in der Region?

Die Strecke zwischen Augsburg und München gehört zu den am stärksten frequentierten Schienenwegen in Bayern. Die Sperrung des Bahnhofs Friedberg ist Teil von Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur. Während dieser Zeit übernimmt der Schienenersatzverkehr die Beförderung der Reisenden auf dem betroffenen Abschnitt.

Für Fahrgäste aus Friedberg ergeben sich zudem Alternativen: Über den Augsburger Hauptbahnhof lassen sich viele Ziele auch über andere Linien erreichen. Wer auf den Bus nicht angewiesen sein möchte, kann auch auf den Stadtverkehr in Augsburg ausweichen. Die Ersatzbusse fahren jedoch im Zeichen des normalen Nahverkehrstarifs und sind für die meisten Anschlüsse die direkteste Lösung.

Ab wann gilt der neue SEV-Fahrplan?

Der neue Fahrplan für den Ersatzverkehr gilt ab dem 3. August. Die Deutsche Bahn hat die Fahrplandaten in ihre Auskunftssysteme eingepflegt. Reisende, die ihre Verbindung online suchen, erhalten die Busfahrzeiten automatisch angezeigt. In den Bahnhöfen entlang der Strecke liegen aktuelle Faltpläne aus.

Bis zum Ende der Bauarbeiten wird der Schienenersatzverkehr aufrechterhalten. Es empfiehlt sich, kurzfristig vor Fahrtantritt die elektronischen Anzeigen zu prüfen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Zugverkehr wieder regulär durch Friedberg rollen. Bis dahin gilt: Mit dem SEV-Bus sicher ans Ziel.

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