Ein 45-jähriger Arbeiter ist am Montagnachmittag auf einer Baustelle der Deutschen Bahn in Kirchhundem (Nordrhein-Westfalen) von einem Radlader überrollt und tödlich verletzt worden. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nach ersten Erkenntnissen gibt es jedoch keine Anzeichen für eine Straftat. Notfallseelsorger wurden angefordert, um die Kollegen des Verstorbenen zu betreuen.
Die Baustelle ist Teil eines umfangreichen Sanierungsprogramms der Ruhr-Sieg-Strecke zwischen Hagen und Siegen. In Kirchhundem wird unter anderem die Eisenbahnbrücke „Hundem/Fußweg“ komplett erneuert. Das alte Bauwerk wird durch eine neue Brücke ersetzt.
Sanierungsarbeiten seit Mitte Juli
Seit Mitte Juli 2026 arbeiten mehrere Bauteams entlang der Strecke an Brücken, Gleisen, Weichen und Lärmschutzmaßnahmen. Ziel ist es, die Strecke stabiler und zuverlässiger zu machen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Züge über die neuen Brücken wieder schneller fahren können, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Der tödliche Unfall wirft Fragen zur Arbeitssicherheit auf solchen Großbaustellen auf. Die Bahn und die zuständigen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren und mögliche Konsequenzen zu ziehen.
Die Ruhr-Sieg-Strecke ist eine wichtige Verkehrsachse in der Region, die täglich von zahlreichen Pendler- und Güterzügen genutzt wird. Die Sanierungsarbeiten sollen bis voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.



