USA und Nigeria töten 175 IS-Kämpfer bei gemeinsamen Militäreinsatz
USA und Nigeria töten 175 IS-Kämpfer bei gemeinsamen Militäreinsatz

Bei einem gemeinsamen Einsatz der nigerianischen Streitkräfte und des US-Militärs sind in den vergangenen Tagen 175 Kämpfer der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) getötet worden. Dies teilte das nigerianische Verteidigungsministerium mit. Die Luftangriffe hätten vor einigen Tagen begonnen und IS-Kontrollpunkte, Waffenlager, Logistikzentren, militärische Ausrüstung und Finanznetzwerke zerstört.

Bereits am Montag hatte ein Militärsprecher die Tötung von mehr als 20 IS-Kämpfern gemeldet. Am Wochenende hatten die USA und Nigeria nach Angaben von Präsident Donald Trump zudem IS-Vizechef Abu Bilal al-Minuki getötet.

Bereits im Dezember 2019 gab es einen koordinierten Luftangriff beider Länder gegen den IS im Nordwesten Nigerias. Trump sagte damals, die IS-Kämpfer hätten in Nigeria Christen ermordet. Das nigerianische Außenministerium betonte jedoch, der Fokus habe auf dem Antiterrorkampf gelegen, nicht auf Religion.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, ist in einen mehrheitlich muslimischen Norden und einen christlichen Süden geteilt. Im Norden und Nordosten sind mehrere Terrorgruppen aktiv, darunter der regionale IS-Ableger »Islamischer Staat in Westafrika« (Iswap) und die rivalisierende Islamistenmiliz Boko Haram.

Im Februar entsandten die USA etwa 100 Soldaten in den Nordosten Nigerias, um nigerianische Soldaten im Kampf gegen islamistische Terroristen auszubilden und technisch zu unterstützen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration