Ex-Fed-Berater wegen Weitergabe von Informationen an China verurteilt
Ex-Fed-Berater wegen China-Info-Weitergabe verurteilt

Ein ehemaliger Berater der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ist wegen der Weitergabe vertraulicher Informationen an chinesische Geheimdienstler zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 64-jährige John Harold Rogers muss für 38 Monate in ein Bundesgefängnis, wie das US-Justizministerium am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Zudem wurde er wegen falscher Angaben gegenüber Ermittlern verurteilt.

Hintergrund der Verurteilung

Rogers war von 2010 bis 2021 als leitender Berater in der Abteilung für internationale Finanzen der Fed tätig. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab er vertrauliche Informationen an Personen weiter, die für den chinesischen Geheimdienst- und Sicherheitsapparat arbeiteten und sich als Studenten ausgaben. Die Abteilung für internationale Finanzen der Fed ist für Grundlagenforschung, politische Analysen und Berichterstattung in den Bereichen ausländische Wirtschaftsaktivitäten, US-Außenhandel und Kapitalströme sowie Entwicklungen an internationalen Finanzmärkten und bei Finanzinstituten zuständig.

Reaktionen und Auswirkungen

Das Urteil unterstreicht die Bemühungen der US-Behörden, Spionageaktivitäten und die Weitergabe sensibler Wirtschaftsdaten zu unterbinden. Ein Sprecher des Justizministeriums betonte: „Die Verurteilung von John Harold Rogers sendet eine klare Botschaft, dass die Weitergabe vertraulicher Informationen an ausländische Geheimdienste nicht toleriert wird.“ Die Fed selbst äußerte sich nicht direkt zu dem Fall, verwies aber auf die bestehenden Sicherheitsprotokolle.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram