Der somalische WM-Schiedsrichter Omar Artan ist nach einem Einreiseverbot der USA in seine Heimat zurückgekehrt. Dort wurde er mit einem begeisterten Heldenempfang gefeiert. Die Bilder zeigen jubelnde Menschenmengen, die den Unparteiischen willkommen hießen.
US-Behörden verweigerten Einreise
Artan war zuvor von den US-Behörden an der Einreise gehindert worden. Der genaue Grund für das Verbot wurde nicht offiziell genannt. Der Schiedsrichter hatte geplant, an einem internationalen Turnier in den USA teilzunehmen. Die Ablehnung sorgte international für Aufsehen und Empörung.
Somalia feiert seinen Helden
In Somalia angekommen, wurde Artan von einer großen Menschenmenge empfangen. Viele trugen Plakate mit Aufschriften wie „Willkommen zurück, Held“ und „Stolz auf unseren Schiri“. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde gesungen und getanzt. Artan zeigte sich gerührt von der Unterstützung.
„Ich bin überwältigt von der Liebe und dem Zuspruch aus meiner Heimat“, sagte Artan in einer ersten Stellungnahme. „Dieser Empfang gibt mir Kraft für die Zukunft.“ Er kündigte an, weiterhin für seine Rechte zu kämpfen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen.
Internationale Reaktionen
Der Fall Artan hat auch international Wellen geschlagen. Menschenrechtsorganisationen kritisierten das US-Einreiseverbot scharf. Die FIFA zeigte sich betroffen und erklärte, man stehe im Austausch mit den US-Behörden. Mehrere Fußballverbände solidarisierten sich mit dem Schiedsrichter.
Artan ist einer der bekanntesten Schiedsrichter Afrikas und leitete Spiele bei Welt- und Kontinentalmeisterschaften. Sein Fall wirft ein Schlaglicht auf die Praxis von Einreiseverboten und deren Auswirkungen auf den internationalen Sport.



