ILA-Eröffnung: Aktivisten blockieren Zufahrt zur Luftfahrtmesse in Berlin
ILA-Eröffnung: Aktivisten blockieren Zufahrt

Protestaktion zur Eröffnung der ILA in Berlin

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin ist am Mittwoch mit einer Blockadeaktion von Aktivisten gestartet worden. Eine Gruppe mit dem Namen „Peacefully against Genocide“ versperrte die Zufahrtsstraße zum Messegelände. Die Polizei und die Veranstalter bestätigten, dass nur eine der beiden Zufahrten halbseitig geöffnet sei.

Besucher müssen Umwege in Kauf nehmen

Besucher der Messe müssen nach Angaben der Organisatoren das letzte Stück des Weges zu Fuß zurücklegen. „Wir arbeiten zusammen mit der Landespolizei mit Hochdruck an einer zeitnahen Lösung“, teilten die Veranstalter mit. Sie empfahlen den Fußweg von der S-Bahn-Station. Die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um die Lage zu beobachten.

Protest gegen Rüstungsaussteller

Die Aktivisten kritisierten die Teilnahme von Rüstungskonzernen an der ILA. „Wir wollen ein Zeichen gegen die Kriegsindustrie setzen“, erklärte ein Sprecher der Gruppe. Die Messe zeigt nach eigenen Angaben Produkte und Innovationen aus Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Geplant sind auch Flugvorführungen mit militärischen und zivilen Maschinen.

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Politprominenz erwartet

Zur Eröffnung der ILA werden Bundeskanzler Friedrich Merz, Verkehrsminister Patrick Schnieder sowie weitere Minister erwartet. Ein zentrales Thema der diesjährigen Ausgabe sind Drohnen. Zudem dürfte das Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts die Diskussionen prägen.

Hintergrund der Blockade

Die Gruppe „Peacefully against Genocide“ hat die Aktion im Vorfeld über soziale Medien angekündigt. Die ILA zählt zu den größten Luft- und Raumfahrtmessen weltweit und findet alle zwei Jahre in Berlin statt. Die Veranstalter hoffen, die Blockade noch im Laufe des Tages aufheben zu können.

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