Iran-Krieg: Raketen auf Israel, US-Drohnen abgeschossen, Opec+ erhöht Förderung
Iran-Krieg: Raketen auf Israel, US-Drohnen abgeschossen

Der Konflikt zwischen dem Iran und Israel sowie den USA eskaliert weiter. Nach Angaben des staatlichen Rundfunks hat der Iran zwei Raketensalven auf Israel abgefeuert. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes. Das israelische Militär bestätigte den Beschuss und erklärte, die Verteidigungssysteme seien im Einsatz.

Iran droht mit Angriffen auf US-Ziele

Der oberste iranische Unterhändler Mohammad Bager Ghalibaf drohte auf der Plattform X mit erneuten Angriffen. Die Seeblockade der USA gegen den Iran und die US-Erlaubnis an Israel, Angriffe im Libanon zu eskalieren, machten US-Stützpunkte und israelische Einrichtungen im Nahen Osten zu legitimen Zielen. „Sie halten sich weder an einen Waffenstillstand noch glauben sie an den Dialog, und durch die Seeblockade und die Verletzung von Vereinbarungen bezüglich des Libanon haben sie gezeigt, dass sie nur die Sprache der Macht verstehen“, so Ghalibaf.

USA fordern IAEA-Zugang zu iranischen Atomanlagen

Die USA fordern vom Iran genaue Informationen über den Zustand der bombardierten Atomanlagen und die Bestände an angereichertem Uran. Dies geht aus einem Resolutionsentwurf hervor, der im Vorfeld einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an andere Länder weitergeleitet wurde. Der Iran müsse der Behörde die Dokumentation über Atommaterial zur Verfügung stellen und unverzüglich Zugang gewähren.

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Opec+ erhöht Förderziele trotz Hormus-Blockade

Das Ölkartell Opec+ hat erneut eine Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben Kernmitglieder verständigten sich darauf, ihre Quoten ab Juli um rund 188.000 Fass pro Tag zu erhöhen. Es ist bereits die vierte Anhebung innerhalb von vier Monaten. Allerdings können einige Mitglieder wegen des Iran-Krieges nicht mehr fördern, da sie das Öl aufgrund der Blockade der Straße von Hormus nicht verschiffen können.

US-Militär schießt iranische Drohnen ab

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt dargestellt. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren. Zuvor hatte das US-Militär bereits vier iranische Drohnen abgewehrt und Radarstationen auf der Insel Qeschm attackiert.

Israel greift libanesische Ziele an

Das israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten Beiruts angegriffen. Die Angriffe auf die Hochburg der Hisbollah seien eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets. Zudem wurden bei einem israelischen Angriff im Südlibanon mehrere libanesische Soldaten getötet, darunter ein Offizier. Die libanesische Armee hält sich traditionell aus den Kämpfen heraus.

Pakistan vermittelt zwischen Iran und USA

Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi reist nach erneuten Kampfhandlungen nach Teheran. Geplant sind hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten. Ziel ist es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern. Naqvi gilt als enger Vertrauter des Armeechefs Asim Munir, dem gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt werden.

Iran warnt Nachbarn vor Unterstützung der USA

Der Iran hat die Nachbarstaaten erneut davor gewarnt, ihr Territorium für US-Militäroperationen zur Verfügung zu stellen. „Die Länder der Region sollten den Grundsatz guter Nachbarschaft beachten“, erklärte das Außenministerium. Hintergrund sind US-Angriffe auf Radaranlagen im Süden des Iran. Der Iran forderte den UN-Sicherheitsrat auf, gegen die „offensichtliche Verletzung der Waffenruhe“ vorzugehen.

Hisbollah lehnt Waffenruhe ab

Die Hisbollah-Miliz lehnte die vereinbarten Bedingungen für eine Waffenruhe ab. Kurz darauf erfolgten neue Angriffe der mit dem Iran verbündeten Miliz. Israel rief daraufhin Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf. Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt.

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US-Präsident Trump schließt Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Friedensabkommen aus

US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach einem Friedensabkommen freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben. Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen. Trump zeigte sich zudem bereit, mit dem geistlichen Oberhaupt des Iran zu sprechen.