Ein den iranischen Revolutionsgarden nahestehendes Medium hat ein Propagandavideo veröffentlicht, das explizite Drohungen gegen Melania Trump und ihren Sohn Barron enthält. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die als Sprachrohr der Garden gilt, stellte das Video am Dienstag online. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf die Veröffentlichung.
Inhalt des Drohvideos
Das Video zeigt nach Angaben von Tasnim montierte Szenen, die Melania Trump und Barron in bedrohlichem Kontext darstellen. Konkrete Details zum Inhalt wurden nicht genannt, doch das Medium spricht von einer „Warnung“ an die Familie des ehemaligen US-Präsidenten. Die Veröffentlichung erfolgt vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
Hintergrund der Eskalation
Die Drohungen sind Teil einer propagandistischen Offensive Irans, die parallel zu militärischen Aktionen läuft. In den vergangenen Wochen haben die USA mehrere Luftangriffe auf iranische Einrichtungen durchgeführt, die Teheran als „Akte der Aggression“ bezeichnet. Die Revolutionsgarden nutzen zunehmend Medien wie Tasnim, um psychologischen Druck auf die US-Führung auszuüben.
Reaktionen und Sicherheitsvorkehrungen
Das Weiße Haus hat sich bislang nicht offiziell zu dem Video geäußert. Experten gehen davon aus, dass der Secret Service die Sicherheitsvorkehrungen für die Trump-Familie verstärkt hat. Melania Trump und Barron leben derzeit in Florida, wo sie von Personenschützern begleitet werden. Eine offizielle Stellungnahme der ehemaligen First Lady steht noch aus.
Bewertung durch Sicherheitsexperten
Sicherheitsexperten stufen die Drohung als ernst ein. „Die Revolutionsgarden verfügen über Fähigkeiten, Drohungen auch außerhalb des Iran umzusetzen“, sagte ein Analyst, der namentlich nicht genannt werden wollte. „Propagandavideos wie dieses dienen nicht nur der Einschüchterung, sondern auch der Radikalisierung von Anhängern.“ Die USA haben in der Vergangenheit mehrfach iranische Verschwörungen zur Entführung oder Ermordung von US-Bürgern vereitelt.
Diplomatische Folgen
Die Veröffentlichung dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen weiter belasten. US-Außenministeriumssprecher betonten zuletzt, dass man jede Form von Bedrohung gegen US-Bürger ernst nehme. Eine offizielle Verurteilung durch die US-Regierung wird in den kommenden Stunden erwartet.



