Letzter Demokrat im Exil: Ghulam Gran fürchtet um seinen Verstand
Letzter Demokrat im Exil: Ghulam Gran fürchtet um Verstand

Ghulam Gran: Der letzte Demokrat im Exil

An einem windigen Tag Anfang Juni in Paris lächelt Ghulam Gran oft und angestrengt. Er lächelt besonders dann, wenn es in diesem fünfstündigen Gespräch um seine verletzten Gefühle und seine Ohnmacht als Flüchtling geht. Sein Lächeln und sein Stolz verhindern, dass er weint.

Ghulam Gran war der letzte Politiker im afghanischen Präsidentenpalast, als die Taliban die Macht übernahmen. Heute lebt er mit seiner auseinandergerissenen Familie im Exil. Die Situation geht ihnen an die Nieren. „Manchmal habe ich Angst, verrückt zu werden“, gesteht er.

Gran, einst ein Hoffnungsträger für die Demokratie in Afghanistan, kämpft nun im Exil mit den psychischen Folgen. Seine Familie ist über verschiedene Länder verstreut, und die tägliche Ungewissheit zehrt an ihm. Trotz allem versucht er, positiv zu bleiben und sich für die Zukunft einzusetzen.

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Die Geschichte von Ghulam Gran ist ein Symbol für das Schicksal vieler afghanischer Demokraten, die nach der Machtübernahme der Taliban ins Exil getrieben wurden. Ihre Stimmen werden selten gehört, doch ihr Leid ist real. Gran hofft, dass die Welt nicht vergisst, was in Afghanistan geschieht.

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