Beim G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains hat Bundeskanzler Friedrich Merz dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ein besonderes Geschenk überreicht: ein Deutschlandtrikot. Die Übergabe fand am Rande des Gipfeltreffens statt und sorgte für diplomatisches Aufsehen.
Ein Trikot als Symbol der Verbundenheit
Das Trikot, das in den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold gehalten ist, trägt auf der Rückseite den Namen „Trump“ und die Nummer 45 – eine Anspielung auf seine Präsidentschaft als 45. US-Präsident. Merz betonte bei der Übergabe, dass das Geschenk die enge Freundschaft zwischen Deutschland und den USA symbolisieren solle.
Trump zeigte sich erfreut und bedankte sich mit den Worten: „Ein großartiges Geschenk. Ich werde es tragen, vielleicht beim nächsten Golfspiel.“ Die Szene wurde von zahlreichen Journalisten festgehalten und sorgte in den sozialen Medien für Diskussionen.
Reaktionen aus der Politik
Während Merz’ Geste von einigen als freundschaftlicher Akt gelobt wurde, kritisierten andere Politiker die Geste als zu nah an Trump. Ein Sprecher der Grünen nannte die Aktion „geschmacklos“ angesichts der politischen Differenzen. Die CDU hingegen verteidigte Merz und hob die Bedeutung persönlicher Beziehungen in der Diplomatie hervor.
Der G7-Gipfel in Évian-les-Bains steht unter dem Thema globale Sicherheit und Wirtschaft. Trumps Teilnahme als Gast sorgt bereits im Vorfeld für Kontroversen.



