Messi-Verschwörung: Wird Argentinien bei der WM bevorzugt?
Messi-Verschwörung: Wird Argentinien bevorzugt?

Vor dem WM-Halbfinale gegen England am 15. Juli 2026 in Doha flammt eine hitzige Debatte auf: Werden Lionel Messi und die argentinische Nationalmannschaft von den Schiedsrichtern bevorzugt? Viele Fans und sogar einige Trainer äußern den Verdacht einer „Messi-Verschwörung“. Auslöser sind eine ausgebliebene Rote Karte im Viertelfinale gegen die Schweiz sowie mehrere strittige Schiedsrichterentscheidungen, die Argentinien in den bisherigen Turnierverlauf begünstigt haben sollen.

Strittige Entscheidungen im Viertelfinale

Im Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz am 10. Juli 2026 blieb ein hartes Foul von Messi an einem Schweizer Verteidiger unbestraft. Schiedsrichter Daniele Orsato aus Italien zeigte Messi lediglich die Gelbe Karte, obwohl viele Experten eine Rote Karte für gerechtfertigt hielten. „Das war ein klares Rot – kein Zweifel. Aber vielleicht wollten sie, dass Messi im Rennen bleibt“, sagte ein anonym bleiben wollender Trainer einer anderen WM-Mannschaft. Auch ein nicht gegebener Elfmeter für die Schweiz nach einem vermeintlichen Foul von Nicolás Otamendi sorgte für Empörung.

Systematische Bevorzugung oder Zufall?

Die Debatte um eine mögliche Bevorzugung Argentiniens ist nicht neu. Bereits in der Gruppenphase gab es umstrittene Entscheidungen zugunsten der Albiceleste. Im Spiel gegen Saudi-Arabien wurde ein Tor der Saudis wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt, und gegen Mexiko blieb ein Foul an Messi ungeahndet, das zu einem wichtigen Freistoß führte. „Es häufen sich die Vorfälle. Das ist kein Zufall mehr“, kritisierte ein Fan auf Twitter. Andere verweisen auf die allgemeine Schiedsrichterproblematik bei dieser WM, bei der bereits mehrere Fehlentscheidungen gefallen sind.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Statistische Auffälligkeiten

Eine Analyse von Spieldaten zeigt: Argentinien profitiert bei dieser WM überdurchschnittlich oft von Schiedsrichterentscheidungen. In fünf Spielen erhielt Argentinien drei Elfmeter zugesprochen, während nur einer gegen sie gepfiffen wurde. Zudem wurden nur zwei Gelbe Karten gegen argentinische Spieler verhängt, die wenigsten aller Teams im Turnier. „Die Zahlen sind auffällig, aber nicht zwangsläufig ein Beweis für eine Verschwörung“, sagte der Fußballexperte Jürgen Kohler. „Schiedsrichter sind auch nur Menschen und machen Fehler. Aber wenn es immer wieder dieselbe Mannschaft betrifft, entsteht ein ungutes Gefühl.“

Reaktionen aus dem englischen Lager

Vor dem Halbfinale gegen England äußerte sich auch der englische Trainer Gareth Southgate vorsichtig. „Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und nicht auf die Schiedsrichter. Aber natürlich sind wir uns der Diskussion bewusst. Wir vertrauen darauf, dass die Unparteiischen ihre Arbeit fair machen“, sagte Southgate auf der Pressekonferenz am 14. Juli. Englische Fans befürchten, dass Messi und Argentinien erneut bevorzugt werden könnten. „Wenn England eine Rote Karte bekommt und Argentinien nicht, dann ist das Betrug“, schrieb ein Fan im Forum.

Messi selbst gelassen

Lionel Messi selbst zeigte sich gelassen. „Ich höre diese Gerüchte, aber sie lenken uns nicht ab. Wir spielen unseren Fußball und vertrauen auf unsere Stärke. Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind Teil des Spiels“, sagte der Superstar nach dem Viertelfinale. Ob die Kontroversen Einfluss auf das Halbfinale haben werden, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Partie zwischen Argentinien und England am 15. Juli 2026 steht unter besonderer Beobachtung – nicht nur wegen des Fußballs, sondern auch wegen der Schiedsrichterleistung.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration