New Yorks Bürgermeister kämpft gegen WM-Chaos
New Yorks Bürgermeister kämpft gegen WM-Chaos

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA steht vor enormen Herausforderungen. Skandale, Wucherpreise und ein drohendes Verkehrschaos überschatten die Vorbereitungen. In New York City, wo auch das Finale stattfinden soll, bemüht sich Bürgermeister Zohran Mamdani um gute Fußballlaune – und zeigt der Fifa, wie es gehen kann. Aus New York und New Jersey berichtet Marc Pitzke.

Probleme bei der WM-Organisation

Die Organisation der Fußball-WM in den USA läuft alles andere als reibungslos. Kritiker bemängeln vor allem die hohen Ticketpreise, die vielen Fans den Besuch der Spiele erschweren. Hinzu kommen logistische Probleme, wie die unzureichende Verkehrsanbindung der Stadien. In New York, wo die Spiele im MetLife Stadium in New Jersey ausgetragen werden, droht ein Verkehrsinfarkt. Bürgermeister Mamdani sieht die Stadt jedoch gut vorbereitet und setzt auf innovative Lösungen.

Mamdanis Strategie: Mehr Busse und Sonderfahrspuren

Um das Verkehrschaos zu vermeiden, hat Mamdani ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt. Dazu gehören zusätzliche Busse, die Fans zu den Stadien bringen, sowie spezielle Fahrspuren für Shuttle-Busse. Auch die Nutzung von Fähren wird geprüft, um die Anreise über den Hudson River zu erleichtern. „Wir wollen, dass die WM ein Fest wird, kein Albtraum“, betonte Mamdani bei einem Pressebriefing.

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Wucherpreise und Skandale belasten die WM

Neben den logistischen Problemen sorgen auch Berichte über Wucherpreise bei Hotels und Parkplätzen für Unmut. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, gegen überhöhte Preise vorzugehen und Verbraucher zu schützen. Zudem belasten Skandale um die Fifa die Stimmung. Mamdani fordert mehr Transparenz und Fairness bei der Vergabe von WM-Rechten. „Die WM gehört den Fans, nicht den Geschäftemachern“, so der Bürgermeister.

Positive Signale aus New York

Trotz aller Schwierigkeiten zeigt sich Mamdani optimistisch. Er verweist auf die erfolgreiche Organisation von Großevents wie dem New York City Marathon oder der Pride Parade. „Wir haben Erfahrung mit Massenveranstaltungen“, sagt er. Auch die Zusammenarbeit mit dem Nachbarbundesstaat New Jersey läuft gut. Gemeinsam mit Gouverneurin Kathy Hochul arbeitet Mamdani an einem reibungslosen Ablauf der WM-Spiele.

Fifa zeigt sich beeindruckt

Die Fifa hat die Bemühungen der Stadtverwaltung gelobt. Man sei zuversichtlich, dass New York ein würdiger Gastgeber für das Finale sein werde. Allerdings mahnt die Fifa auch, dass noch viel Arbeit vor der Stadt liege. Insbesondere die Verkehrssituation müsse verbessert werden. Mamdani verspricht, alles zu tun, um die WM zu einem Erfolg zu machen.

Die Fußball-WM 2026 wird in insgesamt 16 Städten in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Das Finale ist für den 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, geplant. New York City wird als Gastgeberstadt eine zentrale Rolle spielen. Bürgermeister Mamdani ist entschlossen, die WM trotz aller Widrigkeiten zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.

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