Republikaner stimmen für Umbenennung des Pentagon in Kriegsministerium
Pentagon soll Kriegsministerium heißen: Republikaner stimmen zu

Donald Trump strebt nach dem Friedensnobelpreis, doch gleichzeitig forciert er eine Umbenennung des Pentagon in „Kriegsministerium“. Nun haben die Republikaner im Kongress diesen Vorstoß aufgegriffen und in ein Gesetzespaket integriert.

Namensänderung im Verteidigungsetat versteckt

Wie die „Washington Post“ berichtet, haben die Republikaner die Umbenennung des Verteidigungsministeriums in ein 1,15 Billionen US-Dollar schweres Verteidigungsbudget eingefügt. Dies ist ein entscheidender Schritt, jedoch noch nicht die endgültige Entscheidung. Beide Kammern des Kongresses müssen noch darüber abstimmen, was im Laufe des Jahres erwartet wird.

Hegseth treibt die Änderung voran

Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte bereits im September 2025 ein Schild mit der Aufschrift „Kriegsminister“ an seiner Bürotür angebracht. Nach Trumps Anordnung wurden auf der Website und dem X-Account des Ministeriums sowie in E-Mail-Signaturen die neuen Bezeichnungen eingeführt, jedoch vorerst nur als Alternativtitel. Sollte der Kongress zustimmen, könnte die offizielle Umbenennung noch in diesem Jahr erfolgen.

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Historische Wurzeln und politische Implikationen

Der Name „Kriegsministerium“ ist nicht neu. Er wurde in den USA bereits von 1789 bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet. Trump, der sich als Friedensstifter präsentieren möchte und angeblich den Friedensnobelpreis anstrebt, könnte mit dieser Umbenennung jedoch in Konflikt geraten. Nach dem Irankrieg, den Trump gemeinsam mit Israel initiierte, erscheint eine solche Auszeichnung unwahrscheinlich. Zudem wachsen die Befürchtungen vor einer US-Militärintervention in Kuba.

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