In der kanadischen Metropole Toronto ist es bei einer Hausdurchsuchung zu einem tödlichen Schusswechsel gekommen. Wie Polizeichef Myron Demkiw mitteilte, verlor ein 43-jähriger Polizist dabei sein Leben. Ein 19-jähriger Verdächtiger befindet sich noch auf der Flucht. Ob er der Todesschütze ist, ließ Demkiw offen. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass der Flüchtige bewaffnet und gefährlich ist.
Hintergrund der Durchsuchung
Die Razzia fand am Donnerstagmorgen (Ortszeit) statt. Sie stand in Zusammenhang mit Ermittlungen zu Schüssen auf das US-Konsulat in Toronto im März. Damals hatten Unbekannte mit Handfeuerwaffen auf das Gebäude geschossen. Zwei Männer waren mit einem Auto vorgefahren, ausgestiegen und hatten mehrfach auf das Konsulat gefeuert. Verletzt wurde damals niemand.
Schusswechsel und Folgen
Im Zuge der Hausdurchsuchung kam es zu einem Schusswechsel. Neben dem getöteten Polizisten wurde ein weiterer Verdächtiger ins Krankenhaus eingeliefert. Er wird dort medizinisch behandelt. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar.
Die Polizei hat eine Großfahndung nach dem flüchtigen 19-Jährigen eingeleitet. Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen. In Toronto finden derzeit auch sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft statt, darunter mehrere Gruppenspiele und ein Sechzehntelfinale am 2. Juli.



