Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) reist am Mittwoch nach Brüssel, um mit führenden Vertretern der Europäischen Union für die Interessen seines Bundeslandes zu werben. Geplant sind Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola sowie EU-Innenkommissar Magnus Brunner, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte.
Wettbewerbsfähigkeit und Industrie im Fokus
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, die künftige Agrarpolitik, Energiefragen, Bürokratieabbau und die europäische Migrationspolitik. Mit von der Leyen will Schulze unter anderem über die künftigen EU-Finanzen, die Energiepolitik sowie die Zukunft von Industrie und Landwirtschaft sprechen. Dabei sollen auch die Interessen der für Sachsen-Anhalt wichtigen Chemie- und Grundstoffindustrie zur Sprache kommen.
Gespräche zu Migration und Fachkräften
Mit Metsola will der Ministerpräsident über Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und aktuelle Gesetzgebungsvorhaben des Europäischen Parlaments beraten. Im Gespräch mit Brunner stehen die europäische Migrationspolitik, der Schutz der EU-Außengrenzen, die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems sowie die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte im Fokus.
Sommerfest der Landesvertretung als Abschluss
Den Abschluss des Besuchs bildet das Sommerfest der Vertretung Sachsen-Anhalts bei der Europäischen Union. Dort präsentiert sich die Stadt Halle (Saale) als Partner des diesjährigen Empfangs. Erwartet werden mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Nach Angaben der Staatskanzlei will von der Leyen die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.



