Australiens Premierminister Anthony Albanese gerät wegen eines anzüglichen Kommentars über Pop-Ikone Kylie Minogue in die Kritik. In einem Podcast hatte der 60-Jährige eine sexuelle Anspielung über die 55-jährige Sängerin gemacht, die nun für Empörung sorgt.
Podcast-Aussage sorgt für Wirbel
In der Sendung „The Kyle and Jackie O Show“ wurde Albanese gefragt, ob er schon einmal von Minogue geträumt habe. Der Premier antwortete ausweichend, aber mit einem anzüglichen Unterton: „Ich würde nicht sagen, dass ich von ihr geträumt habe, aber ich habe schon über sie nachgedacht. Sie ist eine großartige Australierin.“ Auf Nachfrage der Moderatoren fügte er hinzu: „Ich habe über sie nachgedacht, aber nicht in der Art, wie ihr denkt. Oder vielleicht doch.“ Die Aussage löste Gelächter im Studio aus, doch außerhalb des Studios schlägt die Welle der Empörung hoch.
Opposition und Öffentlichkeit reagieren empört
Die oppositionelle Liberal Party kritisierte Albaneses Verhalten scharf. „Der Premierminister sollte sich auf die wichtigen Themen des Landes konzentrieren, statt sich mit geschmacklosen Witzen über eine verdiente Künstlerin zu profilieren“, sagte ein Sprecher. Auch in den sozialen Medien wird der Premier heftig attackiert. Nutzer werfen ihm Respektlosigkeit und Sexismus vor. „Kylie Minogue ist eine nationale Ikone, die eine solche Behandlung nicht verdient“, schrieb ein Nutzer auf X (ehemals Twitter).
Albanese verteidigt sich
Albanese selbst zeigte sich überrascht von der Aufregung. In einer Stellungnahme erklärte er: „Es war ein unbedachter Scherz unter Freunden. Ich habe größten Respekt vor Kylie Minogue und ihrer Karriere. Wenn jemand Anstoß genommen hat, bedauere ich das zutiefst.“ Die Sängerin selbst hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert. Experten sehen in der Affäre jedoch ein politisches Risiko für Albanese, der ohnehin mit sinkenden Umfragewerten zu kämpfen hat.



