Trump nennt Vance und Rubio als Favoriten für seine Nachfolge
Trump: Vance und Rubio wären schwer zu schlagen

Trump äußert sich zu möglicher Nachfolge 2028

US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Podcast zur Präsidentschaftswahl 2028 geäußert und dabei seine Favoriten für die Nachfolge genannt. Gegenüber der Kolumnistin Miranda Devine von der New York Post erklärte Trump, dass ein Team aus Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio „sehr schwer zu schlagen“ wäre. Er beobachte die beiden genau und sie kämen „großartig miteinander aus“. Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Diskussion um Trumps Nachfolge innerhalb der Republikanischen Partei zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die menschliche Gleichung

Trump betonte die Bedeutung der zwischenmenschlichen Dynamik: „Das Menschliche ist interessant, die menschliche Gleichung.“ Bereits Anfang Mai hatte er laut US-Medienberichten im Weißen Haus informell erkundigt, wer aus dem „Dream Team“ der bessere Präsident wäre. Die Spekulationen über seine Nachfolge nehmen zu, da die republikanische Koalition aus konservativen und rechten Interessengruppen unter dem Dach der Partei zu zerbrechen droht.

Umfragen zeigen klaren Favoriten

Obwohl es noch früh ist, zeichnet sich unter den republikanischen Wählern ein klarer Favorit ab: Vizepräsident Vance liegt in Umfragen rund 16 Prozent vor Außenminister Rubio. Rubio gilt als einer der wenigen Vertreter der konservativen Republikaner aus der Zeit vor Trump, die in der aktuellen Regierung eine Schlüsselrolle spielen. Die meisten anderen Posten hat Trump mit Loyalisten besetzt, deren Expertise oft zweitrangig war. Rubio genießt im politischen Establishment Washingtons großen Respekt, während Vance als politisches Geschöpf des Silicon Valley gilt und sich der postliberalen rechten MAGA-Bewegung zugehörig fühlt. Ob die beiden gemeinsam antreten würden, ist unklar. Vance selbst wich Anfang Mai einer Frage zu einer möglichen Kandidatur 2028 aus und bezeichnete Rubio lediglich als „sehr, sehr guten Freund“.

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Trumps eigene Pläne: Dritte Amtszeit oder Rückzug?

Trumps eigene Absichten bleiben unklar. Im Jahr 2025 hatte er mehrfach öffentlich mit dem Gedanken gespielt, für eine dritte Amtszeit anzutreten, aber auch erklärt, nicht wieder kandidieren zu wollen. Die US-Verfassung verbietet eine dritte Amtszeit jedoch eindeutig; der entsprechende Zusatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und den aufeinanderfolgenden Amtszeiten von Franklin D. Roosevelt hinzugefügt. Einer der prominentesten Befürworter einer weiteren Amtszeit Trumps ist der rechte Politikstratege Steve Bannon. Er erklärte im vergangenen Jahr, dass Pläne zur Umgehung des Verfassungszusatzes existieren und zu gegebener Zeit umgesetzt werden könnten.

Ausblick auf die Kongresswahlen

Bis zur Präsidentschaftswahl 2028 ist es noch lange hin. Die Äußerungen über eine mögliche dritte Amtszeit könnten ein Versuch sein, maximalen Einfluss auf die Partei zu behalten. Sollten die Republikaner bei den Kongresswahlen im November wie erwartet mindestens eine der beiden Kammern verlieren, dürften die internen Machtkämpfe und öffentlichen Diskussionen um eine erneuerte Führung zunehmen. Auf Trumps MAGA-Basis kann niemand verzichten, da sie der Partei derzeit den Großteil ihrer Wählerstimmen sichert.

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