WM 2026: US-Investor will Ansprüche bei Spaniens Team geltend machen
US-Investor fordert 200 Mio. von spanischem Team

US-Investor will Ansprüche bei Spaniens Nationalmannschaft geltend machen

Kurz vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sorgt ein kurioser Fall für Aufsehen. Der US-Investor Blasket, spezialisiert auf erneuerbare Energien, versucht, Ansprüche in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro gegen den spanischen Staat beim nationalen Fußballverband durchzusetzen. Die Anwälte der Firma haben Schreiben an den spanischen Verband, die Fifa, den Ausrüster Adidas und das Teamhotel in Chattanooga verschickt und verlangen Auskunft darüber, ob der spanische Staat Gelder bei ihnen hinterlegt hat.

Ein Blasket-Anwalt erklärte gegenüber der „Financial Times“: „Wenn Spanien etwa eine Kaution in Hotels hinterlegt hat, würden wir versuchen, das Geld einzuziehen.“ Ein spanischer Regierungssprecher wies die Forderungen zurück und betonte, dass der Fußballverband eine private Organisation sei. Madrid werde sich gegen jegliche Beschlagnahmung von Werten in den USA wehren. Die Forderungen gehen auf eine Reform von Subventionen für Erneuerbare-Energie-Projekte im Jahr 2013 zurück, bei der zahlreiche Investoren Geld verloren.

Haiti muss WM-Trikot wegen kriegerischem Motiv ändern

Der kolumbianische Sportartikelhersteller Saeta reagierte auf ein Verbot des Weltverbands Fifa und muss die Trikots von Haiti für die WM überarbeiten. Auf der unteren Vorderseite des Trikots war eine Grafik zur letzten Schlacht des haitianischen Unabhängigkeitskrieges von 1803 zu sehen. Saeta betonte, das Design sei „nicht als politisches Statement“ gedacht gewesen, sondern „als Hommage an die Männer und Frauen, die jeden Tag für Haitis Zukunft kämpfen“. Die Trikots wurden bereits bei zwei Testspielen getragen.

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FBI-Chef: WM größte Sicherheitsherausforderung der US-Geschichte

FBI-Chef Kash Patel bezeichnete die Fußball-WM als eine historische Sicherheitsherausforderung für die USA. „Es ist ein gewaltiger Kraftakt, wahrscheinlich der größte in der Geschichte des FBI, in der amerikanischen Geschichte“, sagte Patel der Nachrichtenagentur Reuters. Mit 48 Mannschaften, 36 Quartieren und elf Stadien allein in den USA sowie erwarteten drei Millionen Besuchern sei das Turnier eine der größten Sicherheitsherausforderungen. Die Bedrohungen reichten von Drohnen, Spionen und Terroristen bis hin zu gewaltbereiten Fans und kriminellen Kartellen.

Massenhaft gefälschte WM-Trikots in Hongkong beschlagnahmt

Die Zollbehörden in Hongkong haben vor der WM massenhaft gefälschte Sportartikel beschlagnahmt. Der Schätzwert der insgesamt 230.000 sichergestellten Artikel, darunter rund 30.000 Trikots, wurde mit umgerechnet mehr als 17 Millionen Euro angegeben. Ermittler Wayne Chung sagte, einige Trikots seien so gut gemacht, dass Verbraucher sie nicht von Originalen unterscheiden könnten. Die Trikots waren für den Export bestimmt, insbesondere nach Amerika.

Presse über Infantinos Pressekonferenz: „Trumpsches Geschwafel“

Fifa-Präsident Gianni Infantino hielt vor dem WM-Start eine Pressekonferenz, die international auf Kritik stieß. Der „Independent“ schrieb von „Trumpschem Geschwafel“ und einem chaotischen Start. Die „Sun“ betonte den Kontrast zu Infantinos umstrittener Rede 2022. In Mexiko wurde die fehlende Euphorie an den Austragungsorten kritisiert. Infantino verteidigte die hohen Ticketpreise und nahm Stellung zum Fall des abgewiesenen Schiedsrichters aus Somalia.

Trump plant keinen Besuch des WM-Auftakts der USA

US-Präsident Donald Trump wird laut Medienberichten nicht zum Eröffnungsspiel der USA gegen Paraguay reisen. Stattdessen soll Außenminister Marco Rubio eine Delegation anführen, zu der auch Verkehrsminister Sean Duffy und Heimatschutzminister Markwayne Mullin zählen. Rubio will mit dem paraguayischen Präsidenten Santiago Peña über regionale Sicherheit, Handel und Investitionen sprechen.

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Sorge in Mexiko vor WM-Start: Polizei sichert Flughafen

Angesichts möglicher Lehrerproteste wurden am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt Hunderte Polizisten eingesetzt. Beamte mit Helmen, Schutzschilden und Schlagstöcken sicherten das Terminal. Der Flughafen teilte mit, dass nur Passagiere mit Bordkarte Zutritt haben. Auch das Aztekenstadion ist weiträumig abgesperrt. Eine radikale Lehrergewerkschaft fordert die Abschaffung eines Rentengesetzes und blockiert Hauptverkehrsstraßen.

Wie gehen WM-Austragungsorte mit Obdachlosen um?

Vor der WM rückt das Problem der Obdachlosigkeit in den Fokus. Atlanta kündigte einen Plan an, Zeltstädte zu beenden und fast 500 Menschen ein Dach zu geben. Dallas und Seattle starteten Initiativen, aber eine AP-Umfrage ergab, dass die meisten Austragungsorte auf bestehende Programme zurückgreifen, ohne neue WM-Finanzmittel.

Infantino über Visa-Affäre: „Nicht die Könige der Welt“

Fifa-Präsident Gianni Infantino bat um Verständnis im Fall des abgewiesenen Schiedsrichters Omar Artan aus Somalia. „Wir versuchen immer, Lösungen zu finden, aber wir müssen respektieren, dass wir nicht die Könige der Welt sind“, sagte Infantino. Er hoffe auf gute Nachrichten bezüglich der Einreisen.

WM-Eröffnung: Mexiko gegen Südafrika im Aztekenstadion

Die WM wird am Donnerstag im Aztekenstadion eröffnet. Das erste Spiel ist Mexiko gegen Südafrika. Vor der Partie gibt es eine Eröffnungsshow mit Shakira und Burna Boy. Wegen Lehrerprotesten und Unwettern gibt es Sicherheitsbedenken.

Iran droht mit Spielabbruch bei Protesten

Der iranische Sportminister Ahmed Donjamali drohte mit einem Spielabbruch, wenn es bei WM-Spielen zu Protesten gegen die Führung kommt. Der Verband forderte die Fifa auf, nur die offizielle Flagge zuzulassen. Viele Iraner in Los Angeles, wo zwei Vorrundenspiele stattfinden, könnten protestieren.

Senegal weist Gerüchte über Schikane bei US-Einreise zurück

Das senegalesische WM-Team dementierte Berichte über Probleme bei der Einreise. Ein Video zeige nicht die Landung, sondern den Abflug. Die Sicherheitskontrolle sei auf dem Rollfeld durchgeführt worden, um Zeit zu sparen.

Umfrage: WM bringt kein Konsum-Feuerwerk in Deutschland

Nur jeder Fünfte in Deutschland will Fanartikel kaufen, so eine Umfrage des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen. Zehn Prozent wollen neue technische Geräte kaufen. Das Interesse an der WM ist gedämpft, jeder Dritte will sie nicht live verfolgen.

Schweden plant Trikot-Gag: „Alle in Blau-Gelb“

Der schwedische Verband ruft dazu auf, zwölf Stunden vor dem WM-Auftakt gegen Tunesien alle ein Nationaltrikot zu tragen. Ein Film mit Stars wirbt für die Aktion, um Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

WM-Schiedsrichter aus Somalia darf nicht in USA einreisen

Dem Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia wurde die Einreise in die USA verweigert. Die Fifa bestätigte, dass er nicht bei der WM trainieren oder eingesetzt werden kann. Die Grenzschutzbehörde CBP begründete dies mit Sicherheitsbedenken.

Iran ohne Generalprobe vor WM-Auftakt

Das Testspiel des Iran gegen Grenada wurde abgesagt, nachdem bereits ein Spiel gegen Puerto Rico gestrichen wurde. Die Mannschaft trainiert in Mexiko und trifft in Los Angeles auf Neuseeland und Belgien.

DFB-Team in Winston-Salem empfangen

Die deutsche Nationalmannschaft wurde in ihrem WM-Quartier mit Cheerleadern und Jubel empfangen. Julian Nagelsmann und die Spieler liefen durch ein Spalier. Manuel Neuer filmte die Zeremonie.

Platini zeigt Infantino an

Michel Platini hat in Frankreich Strafanzeige gegen Gianni Infantino und fünf weitere Personen eingereicht. Er wirft ihnen eine Verschwörung vor, um seine Wahl zum Fifa-Präsidenten zu verhindern. Platini will auch eine Zivilklage einreichen.

UN-Klimasekretariat warnt vor extremer Hitze bei WM

Das UN-Klimasekretariat warnt vor extremer Hitze während der WM. Jedes vierte Spiel könnte bei gefährlicher Hitze ausgetragen werden. Fans in Stadien und Fan-Zonen seien besonders gefährdet. Auch TV-Zuschauer werden die Auswirkungen bemerken.