US-Vizepräsident Vance attackiert Europa: „Gejammer europäischer Medien“
US-Vizepräsident Vance attackiert Europa: „Gejammer europäischer Medien“

Washington – US-Vizepräsident JD Vance hat in einer Pressekonferenz im Weißen Haus scharf gegen Europa ausgeteilt. Anlass war eine Reporterfrage zur abgesagten Verlegung von 4000 US-Soldaten nach Polen. Vance forderte die Nato-Staaten auf, mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung zu übernehmen.

Der Republikaner kritisierte das „Gejammer“ europäischer Medien, die seiner Ansicht nach ständig über angebliche Defizite in den USA klagten. „Wenn die europäischen Medien die Vereinigten Staaten angreifen wollen, dann sollten sie anfangen, in den Spiegel zu schauen“, sagte Vance. Er betonte, dass die USA aufgrund ihrer langjährigen Truppenstationierung in Europa hohe Verteidigungsausgaben hätten.

Die Entscheidung von Präsident Donald Trump, die Rotation einer Panzerbrigade nach Polen zu stoppen, hatte international für Unruhe gesorgt. Das Pentagon setzte die Verlegung von etwa 4000 Soldaten von Fort Hood in Texas aus. Der republikanische Abgeordnete Don Bacon nannte den Schritt „verwerflich“ und warnte vor einem falschen Signal an Polen und Russland.

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Die Absage reiht sich in eine Serie von Truppenreduzierungen in Europa ein, darunter der Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland. Hintergrund ist Trumps anhaltende Kritik an Nato-Partnern, die zu wenig für die gemeinsame Verteidigung ausgäben. Im aktuellen Iran-Krieg vermisst der Präsident zudem ausreichende Unterstützung aus Europa.

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