Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump sind in Peking zu zweitägigen Gesprächen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Gipfeltreffens stehen die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA. Trump wurde in der abgeschotteten Anlage Zhongnanhai empfangen, wo sich die beiden im Garten die Hand schüttelten.
Trump äußerte sich wohlgesinnt über seinen chinesischen Amtskollegen. In einem Beitrag auf Truth Social behauptete Trump, Xi habe ihn nicht gemeint, als dieser die USA als „absteigende Nation“ bezeichnete. „Vor zwei Jahren waren wir tatsächlich eine Nation im Niedergang. Da stimme ich Präsident Xi voll und ganz zu!“ Jetzt seien die USA die „angesagteste Nation der Welt“.
In einem Interview mit Fox News beschrieb Trump Xi als „herzlich“, aber „nicht sehr gesprächig“. „Er ist ganz auf das Geschäft fokussiert“, sagte Trump. „Es gibt keine Spielchen. Man spricht auch nicht darüber, wie schön das Wetter ist.“ Trump bezeichnete Xi als „sehr klugen Mann“ und sagte, sie hätten eine „gute Beziehung“.
China blickt optimistisch auf die Zusammenarbeit. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, dass Trumps Treffen mit Xi das gegenseitige Verständnis gefördert, das Vertrauen vertieft, die Zusammenarbeit vorangebracht und Stabilität in die Welt gebracht habe.
Trump kündigte an, dass China 200 Flugzeuge des US-Konzerns Boeing kaufen werde. „Einer Sache hat er heute zugestimmt, er wird 200 Maschinen bestellen“, zitierte Fox News den Präsidenten. Zudem habe Xi Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus für Öl- und Gastransporte in Aussicht gestellt und zugesagt, dem Iran keine Waffen zu liefern.
Am letzten Tag seines Aufenthalts in Peking traf Trump Xi zu einem Gespräch mit Tee und einem Arbeitsmittagessen. Am Nachmittag will Trump wieder in die USA aufbrechen.



