Bafög-Reform: Wohnkostenpauschale wird um ein halbes Jahr verschoben
Bafög: Wohnkostenpauschale verschoben

Die für das Wintersemester geplanten Leistungserhöhungen beim Bafög werden um ein halbes Jahr verschoben. Die Anhebung der sogenannten Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro für diejenigen, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, soll demnach erst zum Sommersemester 2027 kommen. Das teilten die zuständigen Fachpolitiker von Union und SPD in Berlin mit.

Gründe für die Verzögerung

Die Verschiebung betrifft einen zentralen Teil der geplanten Bafög-Reform. Ursprünglich war vorgesehen, die Wohnkostenpauschale bereits zum Wintersemester 2026/2027 anzuheben. Nach Angaben der Fachpolitiker sind jedoch noch Abstimmungen und haushaltsrechtliche Prüfungen erforderlich, die eine Umsetzung zum ursprünglichen Termin nicht zulassen.

Auswirkungen für Studierende

Studierende, die Bafög beziehen und nicht bei ihren Eltern wohnen, müssen sich somit auf eine längere Wartezeit einstellen. Die Wohnkostenpauschale ist ein wichtiger Bestandteil der Bafög-Leistungen, da sie die Mietkosten abdecken soll. Mit der Erhöhung von 380 auf 440 Euro sollten die gestiegenen Mietpreise in vielen Hochschulstädten aufgefangen werden. Die Verschiebung bedeutet, dass viele Studierende für mindestens ein weiteres Semester mit der niedrigeren Pauschale auskommen müssen.

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Reaktionen und Ausblick

Die Ankündigung stieß bei Studierendenverbänden auf Kritik. Der Deutsche Studierendenverband forderte die Politik auf, die Verzögerung zu vermeiden und die Erhöhung wie geplant umzusetzen. Die Fachpolitiker von Union und SPD betonten hingegen, dass die Verschiebung notwendig sei, um eine solide Finanzierung sicherzustellen. Weitere Details zur Reform sollen in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

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