Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine weitere Umgestaltung seines Kabinetts angekündigt. Bei einer Pressekonferenz in Berlin erklärte der CDU-Vorsitzende: „Es wird weitere Veränderungen geben.“ Konkrete Details oder einen Zeitplan nannte Merz nicht. Die Ankündigung erfolgte im Anschluss an die turnusmäßige Kabinettssitzung.
Hintergrund der Kabinettsumbildung
Bereits in den vergangenen Wochen hatte es mehrere personelle Wechsel in der Bundesregierung gegeben. Merz betonte, die neuen Gesichter im Kabinett sollten frische Impulse setzen und die Arbeit der Regierung effizienter gestalten. Die genauen Posten, die neu besetzt werden sollen, ließ der Kanzler offen. Politische Beobachter rechnen mit Veränderungen in den Ressorts, die zuletzt in der Kritik standen.
Reaktionen aus der Koalition
Aus den Koalitionsparteien gab es verhaltene Zustimmung. Ein Sprecher der SPD erklärte, man stehe hinter dem Kanzler und werde die geplanten Veränderungen konstruktiv begleiten. Die FDP mahnte hingegen, dass bei der Umbildung vor allem Kompetenz und nicht Parteiproporz im Vordergrund stehen müsse. Die Opposition kritisierte die Ankündigung als Zeichen von Führungsschwäche.



