Nach der Blamage meldet sich nun der DFB-Präsident in einem offiziellen Statement zu Wort. Bernd Neuendorf bezieht Stellung zum blamablen vorzeitigen WM-Aus des deutschen Teams.
Neuendorf: „Abschneiden genügt nicht unseren Ansprüchen“
Neuendorf: „Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem Ausscheiden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko habe ich gestern noch länger mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler zusammengesessen. Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt.“
In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam und in Ruhe die Gründe erörtern, weshalb die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht hat abrufen können und ihren eigenen und den Erwartungen Fußball-Deutschlands nicht gerecht geworden ist. Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“
Entscheidung über Nagelsmanns Zukunft erst in Deutschland
Heißt: Über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) wird erst in Deutschland entschieden. Kennen sich seit Jahrzehnten: Lothar kann sich Völler-Rücktritt vorstellen.
Der Auftrag an DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke ist glasklar. Sie stehen in der Pflicht, die beste Lösung zu präsentieren, die möglich ist und dürfen nicht den Fehler machen, den der DFB nach den letzten beiden WM-Blamagen gemacht hat – und an einem krachend gescheiterten Trainer festhalten. Die Zeit von Nagelsmann ist vorbei - und Jürgen Klopp muss kommen.



