Ein kurioser Testspielauftritt der Füchse Berlin beim Landesligisten SSV PCK 90 Schwedt endete mit einem deutlichen 57:26 (34:14)-Sieg. In der zweiten Halbzeit sorgte Trainer Nicolej Krickau für eine Überraschung: Welthandballer Mathias Gidsel wechselte ins Tor.
Gidsel und Prantner im Tor – Trainer lästert
„Wir waren natürlich super unzufrieden mit der Torhüterleistung in der ersten Halbzeit. Und deswegen haben wir es in der zweiten Halbzeit mit Mathias Gidsel und Leo Prantner im Tor probiert. Und das war viel besser“, sagte Krickau schmunzelnd. Der dänische Star, eigentlich Rückraumspieler, zeigte sich in der ungewohnten Rolle und kassierte nur wenige Gegentreffer.
Durchschlagskraft der Füchse
Bereits zur Pause führten die Berliner mit 34:14. Kreisläufer Jonas Kofler avancierte mit zehn Treffern zum besten Werfer der Partie. Die Überlegenheit erlaubte weitere Experimente: Torhüter Andreas Palicka versuchte sich als Siebenmeterschütze – mit wenig Erfolg. „Er hat aber deutlich gezeigt, warum er da nicht unsere Lösung ist“, so Krickau.
Nächste Schritte der Vorbereitung
In den kommenden Tagen steht zunächst Training in der heimischen Halle auf dem Programm. Am 5. und 7. August reisen die Füchse zu zwei Testspielen beim dänischen Champions-League-Konkurrenten Aalborg Handbold. Ein weiteres Highlight ist das Turnier in Nordhorn am 15. und 16. August mit dem FC Barcelona und Paris St. Germain. Am 19. August folgt die Generalprobe beim dänischen Spitzenteam GOG. Das erste Pflichtspiel bestreiten die Füchse am 22. August in München beim Supercup gegen Meister SC Magdeburg.
Kurioser Spaß gegen Unterklassigen
Das Kuriosum um Gidsel im Tor war nur möglich, weil die Füchse gegen den Landesligisten von Beginn an dominierten. Mit 57 Toren stellten sie eine beeindruckende Offensivleistung unter Beweis. Neben Gidsel und Prantner agierten auch andere Akteure auf ungewohnten Positionen – ein deutliches Zeichen der spielerischen Überlegenheit.



