Im Berliner Wahlkampf setzt die SPD auf ein zentrales Thema: eine starke Wirtschaft. Der Spitzenkandidat Steffen Krach verspricht einen radikalen Bürokratieabbau. „Ich mache das anders“, kündigt Krach an und stellt einen „Bürokratie-Schockkur“ für die Hauptstadt in Aussicht. Besonders wichtig ist ihm der Kampf gegen unnütze Vorschriften, die Unternehmen belasten.
Bürokratie als Standortnachteil
Krach kritisiert die übermäßige Regulierung in Berlin. Viele Unternehmen klagen über zu viele Auflagen und lange Genehmigungsverfahren. Der SPD-Kandidat will diese Hürden abbauen, um die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. „Wir müssen die Liebe meiner Partei zu Vorschriften und Regeln brechen“, sagt Krach selbstkritisch.
Konkrete Maßnahmen geplant
Der Spitzenkandidat plant, bestehende Regelungen auf den Prüfstand zu stellen und überflüssige Vorschriften abzuschaffen. Dazu gehören unter anderem schnellere Genehmigungsverfahren für Bauprojekte und weniger bürokratische Hürden für Existenzgründer. „Berlin muss wieder ein Ort werden, an dem Unternehmergeist belohnt wird“, betont Krach.
Die SPD will mit diesem Kurs nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern auch ihre eigene Glaubwürdigkeit in der Wirtschaftspolitik stärken. Krach verspricht einen neuen Stil: weniger Regulierung, mehr Freiheit für Unternehmen. Ob dies gelingt, wird sich im Wahlkampf zeigen.



