Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hatte sich alles genau überlegt: In einer Geheimoperation ließ er einen Nachfolger für den glücklosen Verkehrsminister Patrick Schnieder ins Kanzleramt kutschieren. Doch am Morgen danach stand Merz plötzlich ohne Namen da. Das Drama um die Absage per Textnachricht um 4 Uhr morgens erschüttert die Koalition.
Die Geheimoperation im Kanzleramt
Merz hatte einen Kandidaten ausgewählt, der bereits im Kanzleramt eintraf, um die Nachfolge von Patrick Schnieder anzutreten. Schnieder galt als glücklos, insbesondere aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Deutschen Bahn und der stockenden Verkehrswende. Die Personalie sollte überraschend kommen, doch die Pläne des Kanzlers wurden durchkreuzt.
Die Absage um 4 Uhr morgens
Um 4 Uhr morgens erreichte Merz eine Textnachricht von dem designierten Minister: eine Absage. Der genaue Grund für den Rückzieher ist bislang nicht bekannt. Insider berichten von Unstimmigkeiten über die künftige Ausrichtung der Verkehrspolitik oder persönliche Gründe. Der Kandidat soll sich in letzter Minute anders entschieden haben.
Folgen für die Regierung
Merz steht nun ohne Verkehrsminister da, was die Arbeit der Bundesregierung lähmt. Die Opposition fordert Aufklärung. „Dieses Chaos zeigt, dass die Regierung nicht handlungsfähig ist“, so ein Sprecher der SPD. Die Suche nach einem neuen Kandidaten läuft auf Hochtouren, doch ein Name wurde noch nicht genannt.
Die Affäre um die gescheiterte Berufung belastet das Verhältnis zwischen Kanzleramt und den Koalitionspartnern. Merz muss nun schnell einen geeigneten Nachfolger präsentieren, um weiteren Schaden von der Regierung abzuwenden.



