Klopp übernimmt nach WM-Debakel
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Jürgen Klopp offiziell als neuen Bundestrainer vorgestellt. Der 59-Jährige folgt auf Julian Nagelsmann, der nach dem erneuten WM-Desaster zurückgetreten war. Die Präsentation fand auf einer Pressekonferenz in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main statt.
Letzte Hürden genommen
Kurz vor der Pressekonferenz stimmten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG für das Engagement Klopps. Auch seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie Sven Bender, sein Ex-Spieler aus Dortmunder Zeiten, wurden als Co-Trainer bestätigt. Zudem genehmigten die Gremien die Ernennung von Per Mertesacker zum DFB-Geschäftsführer als Nachfolger von Andreas Rettig, der zum Jahresende ausscheidet. Wesentliche Personalentscheidungen bedürfen stets der Zustimmung der Funktionäre.
Premiere mit vier Spielen in elf Tagen
Klopp, der 13. Bundestrainer der DFB-Geschichte, profitiert von einem beispiellosen Luxus: Gleich vier Länderspiele in elf Tagen stehen bei seiner ersten Maßnahme an – so viele gab es noch nie in der Verbandshistorie. Möglich macht dies der neu gestaltete Rahmenterminkalender.
Den Auftakt bildet am 24. September das Duell der WM-Enttäuschten in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande, übertragen ab 20.15 Uhr bei RTL. Drei Tage später ist Augsburg Schauplatz von Klopps Heimpremiere gegen Griechenland (27. September, ARD). Am 1. Oktober empfängt sein Team Serbien in München (ZDF), und am 4. Oktober folgt das Rückspiel in Griechenland (RTL).



