Thomas Müller hat die Leistung der englischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft scharf kritisiert. Nach dem Aus gegen Argentinien äußerte sich der Bayern-Star auf der Plattform X (ehemals Twitter) und ließ kein gutes Haar an den Three Lions. „Ich kann es nicht verstehen“, schrieb Müller und bezog sich auf die schwache Vorstellung Englands im entscheidenden Spiel.
Müller: England enttäuscht auf ganzer Linie
Der 36-jährige Angreifer, der selbst 2014 mit Deutschland Weltmeister wurde, zeigte sich verwundert über das frühe Scheitern des englischen Teams. England war als einer der Turnierfavoriten in die WM gestartet, scheiterte jedoch bereits im Achtelfinale an Argentinien. Müller kritisierte vor allem die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff und die fehlende defensive Stabilität.
„Mit dem Kader, den England hat, muss man einfach weiterkommen“, so Müller weiter. „Da stimmt die Einstellung nicht, und das ist schwer zu akzeptieren.“ Die englische Mannschaft um Kapitän Harry Kane hatte im Turnierverlauf enttäuscht und konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
Reaktionen auf Müllers Kritik
Müllers Aussagen sorgten in den sozialen Medien für große Diskussionen. Während einige Nutzer ihm zustimmten und die englische Leistung ebenfalls kritisierten, warfen andere ihm vor, sich nicht in die Lage des Teams versetzen zu können. Ein User schrieb: „Müller sollte lieber auf seine eigene Leistung schauen, bevor er andere kritisiert.“ Andere lobten seine direkte Art: „Endlich sagt mal einer die Wahrheit.“
England war nach einer durchwachsenen Gruppenphase mit zwei Siegen und einer Niederlage ins Achtelfinale eingezogen. Gegen Argentinien zeigte die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate eine schwache Vorstellung und verlor verdient mit 1:2. Für England war es das dritte Turnier in Folge, bei dem man bereits im Achtelfinale ausschied.
Müller weiterhin als Experte gefragt
Thomas Müller, der nach der EM 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war, ist weiterhin als Fußball-Experte gefragt. Der 130-malige Nationalspieler analysiert regelmäßig Spiele im Fernsehen und äußert sich zu aktuellen Themen. Seine Kritik an England zeigt, dass er auch nach seiner aktiven Karriere kein Blatt vor den Mund nimmt.
Ob England aus den Fehlern lernen wird, bleibt abzuwarten. Für die Three Lions geht es nun darum, sich für die nächste Europameisterschaft zu qualifizieren und endlich wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Der letzte große Titel der Engländer liegt bereits 58 Jahre zurück – der WM-Sieg 1966.



