Hannover 96 wird nach Pyrotechnik-Vorfällen seiner Fans zur Kasse gebeten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte gegen den Zweitligisten eine Gesamtstrafe von 382.200 Euro. Der größte Teil der Sanktion betrifft das Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig (1:0) vom 20. März.
Derby gegen Braunschweig: 230.400 Euro Strafe
Beim Aufeinandertreffen mit dem Rivalen aus Braunschweig zündeten 96-Fans mindestens 223 bengalische Feuer und fünf Feuerwerksbatterien. Wegen der starken Rauchentwicklung konnte die zweite Halbzeit erst mit mehr als zehn Minuten Verspätung angepfiffen werden. Dafür setzte es eine Strafe von 230.400 Euro.
Weitere 151.800 Euro muss Hannover 96 wegen eines Vorfalls beim Spiel in Magdeburg (30. Januar) zahlen. Dort brannten Anhänger mindestens 193 bengalische Feuer ab. Die Partie wurde wegen der Rauchentwicklung für mehr als acht Minuten unterbrochen.
Einspruch eingelegt
Gegen beide Urteile hat Hannover 96 Einspruch eingelegt. Der Verein will die Entscheidungen offenbar nicht akzeptieren.



