Watzke stärkt Nagelsmann den Rücken nach DFB-Aus
Watzke stärkt Nagelsmann den Rücken nach DFB-Aus

Nach seinem Rücktritt als Bundestrainer und der vorherigen Entlassung beim FC Bayern steht Julian Nagelsmann (38) vor einer ungewissen Zukunft. Doch aus der deutschen Fußballspitze bekommt er nun Rückendeckung. DFB-Vizepräsident und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke (67) spricht dem 38-Jährigen Mut zu: „Ich halte Julian nach wie vor für einen hervorragenden Trainer mit großem Potenzial. Ich bin davon überzeugt, dass er noch eine große Karriere vor sich haben wird.“

Watzke wollte Nagelsmann früher zu Dortmund holen

Watzke selbst hatte den jungen Nagelsmann mehrfach zu Borussia Dortmund lotsen wollen. Doch dieser entschied sich nach Stationen bei Hoffenheim und RB Leipzig schließlich für den FC Bayern. Dass ein gescheiterter Bundestrainer dennoch bei einem Weltverein landen und Titel gewinnen kann, zeigt das Beispiel Hansi Flick (61). Flick war am 10. September 2023 als erster Bundestrainer überhaupt vom DFB entlassen worden. Nur 260 Tage später heuerte er beim FC Barcelona an, mit dem er bereits zweimal spanischer Meister wurde.

Wohin könnte Nagelsmann wechseln?

Gelingt Nagelsmann das Gleiche wie Flick? In der Bundesliga ist derzeit kein Job bei einem Spitzenverein frei. Auch bei ausländischen Top-Klubs wie Real Madrid (Trainer Mourinho), Chelsea (Alonso), Liverpool (Iraola) und Manchester City (Maresca) sind die Positionen gerade neu besetzt worden. Für Nagelsmann heißt das: Abwarten, den Markt beobachten und auf die nächste Chance lauern. Am schnellsten könnten Posten bei anderen Nationalmannschaften frei werden, die ihre Ziele verfehlt haben. Ab Herbst wird es dann auch bei Spitzenklubs wieder turbulent – und der Name Nagelsmann dürfte schnell ins Spiel kommen.

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