Mit Sonnenbrille, weißem Hemd und Fake-Glatzen aus Latex haben tausende Fans in nahezu gleichen Outfits das Konzert des US-Rappers Pitbull auf dem Lollapalooza-Festival in Berlin gefeiert. Der Dresscode hat sich bei Pitbull-Konzerten zu einer Art Tradition entwickelt. „Es geht darum, sich selbst einfach mal nicht zu ernst zu nehmen, zu feiern und eine gute Zeit zu haben“, sagte Pitbull-Fan Mila der Deutschen Presse-Agentur vor Beginn des Konzerts. „Natürlich kann man sich für Festivals immer hübsch machen und herausputzen. Aber man kann sich nicht immer als Pitbull verkleiden.“
Pitbull begrüßt „Glatzköpfe“ auf der Bühne
Neben der Glatze ist auch der spanische Ausruf „Dale!“ ein Markenzeichen des Rappers. Auf der Bühne suchte Pitbull immer wieder intensiven Körperkontakt zu den Tänzerinnen und begrüßte explizit alle „Glatzköpfe“ unter den Zuschauern. Einige Fans malten sich zudem ein Ziegenbärtchen auf. Must-Have war aber die Glatzenkappe.
Weltrekord in London aufgestellt
Bereits bei einem Konzert während des British Summer Time Festivals im Londoner Hyde Park am 10. Juli wurde ein Weltrekord aufgestellt. Nach Angaben des Guinness Buch der Rekorde war es die größte Versammlung an Menschen mit Glatzenkappen. Rund 22.100 Menschen beteiligten sich demnach. Auf dem Lollapalooza hätte der Weltrekord theoretisch locker geknackt werden können. Rund 50.000 Menschen hatten sich für den Samstag ein Tagesticket gekauft. Es fand aber keine offizielle Zählung statt.
Fans feierten ausgelassen
Die Stimmung unter den Fans war ausgelassen. Viele kamen in Gruppen und posierten für Fotos. Die Fake-Glatzen waren aus Latex und wurden vor Ort verkauft. Ein Fan sagte: „Es ist einfach lustig, alle sehen gleich aus und feiern zusammen.“ Pitbull selbst zeigte sich begeistert von der Resonanz. Das Lollapalooza-Festival in Berlin lockte an diesem Wochenende zehntausende Besucher an.



