Spiderman: Brand New Day – Kinokritik: mäßig unterhaltsam
Spiderman: Brand New Day – mäßig unterhaltsam (05.08.2026)

Der neueste Spiderman-Film „Brand New Day“ mit Tom Holland und Zendaya in den Hauptrollen läuft seit kurzem in den deutschen Kinos und stößt bei Kritikern auf gemischte Reaktionen. Die Augsburger Allgemeine bezeichnet den Film in ihrer aktuellen Kritik als „mäßig unterhaltsam“. Die Geschichte um Peter Parker, der nach den Ereignissen des Vorgängers mit einer neuen Identität kämpft, überzeugt demnach nur bedingt. Trotz der charismatischen Besetzung um Holland und Zendaya, die erneut als MJ zu sehen ist, bleibt der Film hinter den Erwartungen zurück.

Handlung und Inszenierung

In „Brand New Day“ muss sich Peter Parker (Tom Holland) mit den Konsequenzen auseinandersetzen, dass seine wahre Identität öffentlich geworden ist. Die Handlung dreht sich um seinen Versuch, ein normales Leben zu führen, während er gleichzeitig als Spiderman Verbrechen bekämpft. Die Inszenierung von Regisseur Destin Daniel Cretton, der zum ersten Mal bei einem Spiderman-Film Regie führt, setzt auf eine Mischung aus Action und Emotion. Doch laut Kritik gelingt es nicht, die Balance zu halten. Die Actionszenen seien zwar spektakulär, aber die ruhigen Momente wirkten oft gestreckt und wenig fesselnd. Die Augsburger Allgemeine kritisiert insbesondere die Dialoge, die an manchen Stellen hölzern und konstruiert wirken.

Darsteller und Chemie

Tom Holland liefert als Peter Parker erneut eine solide Leistung ab. Er verkörpert die Zerrissenheit des jungen Helden glaubwürdig. Zendaya als MJ hat jedoch weniger Screentime als in den Vorgängern, was die Dynamik des Paares schwächt. Die Chemie zwischen den beiden ist weiterhin spürbar, aber die Geschichte gibt ihnen zu wenig Raum, um sich zu entfalten. Auch die Nebenfiguren, darunter der neue Antagonist, bleiben blass. Der Schurke, gespielt von einem bislang unbekannten Schauspieler, wirkt austauschbar und bietet keine echte Bedrohung. Die Augsburger Allgemeine merkt an: „Die Bösewichte sind das größte Manko – sie bleiben eindimensional und ohne Tiefe.“

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Visuelle Effekte und Soundtrack

Technisch kann der Film punkten: Die visuellen Effekte sind auf dem neuesten Stand und bieten spektakuläre Bilder, besonders in den actiongeladenen Sequenzen. Der Soundtrack von Komponist Michael Giacchino untermalt die Szenen gekonnt, bleibt aber unauffällig. Die 3D-Umsetzung im Kino ist gut, aber nicht herausragend. Kritiker loben die Kameraarbeit, die einige beeindruckende Perspektiven bietet. Dennoch fehlt es an Innovation: Vieles erinnert an frühere Spiderman-Filme, ohne neue Akzente zu setzen.

Vergleich mit Vorgängern

Im Vergleich zu „No Way Home“ (2021), der von Publikum und Kritik gefeiert wurde, bleibt „Brand New Day“ deutlich zurück. Die Augsburger Allgemeine erinnert daran, dass der Vorgänger mit seiner Nostalgie und den vielen Gastauftritten begeisterte. Der neue Film versucht, einen frischeren Ansatz zu wählen, scheitert aber an einer schwachen Erzählstruktur. Die Laufzeit von 140 Minuten ist zudem zu lang geraten; einige Szenen hätten gestrafft werden müssen. Das Publikum zeigt sich gespalten: Während eingefleischte Fans die Rückkehr der beliebten Figuren feiern, vermissen andere den Überraschungseffekt des Vorgängers.

Fazit

„Spiderman: Brand New Day“ ist ein solider Blockbuster, der jedoch nicht an die Klasse der besten Spiderman-Filme heranreicht. Die Augsburger Allgemeine urteilt: „Mäßig unterhaltsam – für Fans ein Pflichttermin, für andere verzichtbar.“ Tom Holland und Zendaya geben ihr Bestes, können aber die Schwächen des Drehbuchs nicht kompensieren. Wer Action und visuelle Effekte sucht, wird bedient, wer eine packende Geschichte erwartet, wird enttäuscht. Der Film erhält 2,5 von 5 Sternen. In den Kinos läuft er bereits, also kann sich jeder selbst ein Bild machen.

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