Anne Wünsche plakatiert sich im Dorf ihres Ex-Partners
Anne Wünsche plakatiert sich im Dorf ihres Ex

Influencerin Anne Wünsche (34) sorgt mit einer ungewöhnlichen Plakataktion für Aufsehen. Sie ließ XXL-Werbetafeln mit ihrem Konterfei im brandenburgischen Dorf ihres Ex-Partners Henning Merten (36) aufhängen. Auf Instagram kommentierte sie süffisant: „Andere machen Songs über den Ex. Ich lass’ Plakate in seinem Dorf aufhängen.“ Die Poster zeigen sie vor einem rosafarbenen Hintergrund mit einem QR-Code und der Aufforderung „Scan mich“. Wer den Code scannt, landet auf einer Seite, die für ihre Produkte wirbt, darunter Anti-Idioten-Wein und ihr OnlyFans-Account.

Provokation mit Kalkül

Die Standorte der Plakate sind bewusst gewählt: Sie befinden sich genau dort, wo Merten mit seiner Familie lebt. „Wenn der jetzt vorbeifährt, dann sieht der halt immer mein Gesicht“, sagte Wünsche und fügte hinzu: „Es ist schon so bekloppt, dass es lustig ist. Das ist genau mein Humor. Leg dich nicht mit Anne Wünsche an, sagen wir nur dazu.“ Die Aktion kostete laut Wünsche rund 2000 Euro.

Hintergrund des Zerwürfnisses

Wünsche und Merten waren von 2011 bis 2019 ein Paar und haben eine gemeinsame Tochter, Juna (10). Das Verhältnis der Ex-Partner gilt als schwierig; es gab einen bitteren Sorgerechtsstreit. Wünsche betonte, dass die Plakataktion eine Reaktion auf „das Verhalten“ ihres Ex „in den letzten Monaten“ sei. Bereits nach einem Tag wurden die Plakate mit Graffiti besprüht. Wünsche zeigte sich auf Instagram unbeeindruckt: „Ich habe auch nichts anderes erwartet. Und ich finde das eigentlich ziemlich cool. Die Leute haben ein bisschen was draufgeschrieben und mir Hörnchen gemalt. Das bringt einfach noch mehr Aufmerksamkeit.“

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Kritik und Rechtfertigung

Die Aktion stieß nicht nur auf Zustimmung. In den Kommentaren hieß es etwa: „Denkst du auch nur einen Moment daran, was du deinen Kindern mit solchen Aktionen antust?“ oder „Rache ist nicht süß. Rache ist nur verbittert und erbärmlich.“ Wünsche reagierte gelassen: „Viele schreiben: ‚Arme Tochter‘. Meine Tochter ist aber hier, die bekommt von der Plakataktion gar nichts mit. Und außerdem sind darauf nur die Mama und ein QR-Code zu sehen. Man kann solche Sachen auch einfach mal mit ein bisschen Humor sehen. Und ganz ehrlich: Das Plakat ist wirklich harmlos. Da gab es schon ganz andere Motive.“

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