Christina Applegate nach vier Monaten Klinik wieder zu Hause
Applegate nach Klinikaufenthalt wieder zu Hause

Nach rund vier Monaten in einem Krankenhaus in Los Angeles ist Schauspielerin Christina Applegate wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt. Das US-Portal „TMZ“ berichtet unter Berufung auf Quellen aus ihrem direkten Umfeld, dass die 54-Jährige vor Kurzem entlassen wurde. Eine ihr nahestehende Person erklärte, Applegate gehe es den Umständen entsprechend gut.

Langer Klinikaufenthalt seit Ende März

Die einstige Darstellerin aus „Eine schrecklich nette Familie“ wurde demnach seit etwa Ende März stationär behandelt. Die Gründe für die Einweisung und die geplante Dauer des Aufenthalts wurden nicht öffentlich bekannt. In den Medien kursierten zwar Berichte über den Klinikaufenthalt, doch Applegate selbst schwieg zunächst wochenlang.

Erst nachdem die Meldung breit aufgegriffen worden war, meldete sie sich Mitte April bei ihren Fans. Auf Instagram bedankte sie sich für die „überwältigende Welle an Liebe und Genesungswünschen“ und postete ein Foto ihres Buches „You With The Sad Eyes“ neben einer Tasse mit der Aufschrift „Kissy Kissy“.

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Offene Worte, aber keine Details

Ihre gesundheitliche Lage sprach sie dabei offen an, ohne konkret zu werden. „Ich bin eine starke Frau und ich werde jeden Tag stärker und besser“, schrieb Applegate. „Ich nehme mir gerade einen Moment, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren, aber ich melde mich bald mit mehr zu Wort.“ In der Folgezeit veröffentlichte sie zwar einige Beiträge, darunter jedoch vor allem Throwback-Bilder oder Inhalte zu ihrem Buch.

Auch ihr Sprecher gab nur ein Statement ab, das die zentralen Fragen unbeantwortet ließ. Ob sie im Krankenhaus ist oder welche medizinischen Behandlungen sie erhält, wollte er nicht kommentieren. Stattdessen verwies er auf ihre Vergangenheit: „Sie hat eine lange Vorgeschichte komplizierter medizinischer Probleme, über die sie in ihrem Buch und in ihrem Podcast erfrischend offen gesprochen hat.“

MS-Diagnose 2021 und öffentlicher Umgang

Bei Applegate wurde 2021 Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert. Über den Umgang mit der unheilbaren Autoimmunerkrankung spricht die Schauspielerin seither regelmäßig öffentlich. Ob der monatelange Klinikaufenthalt mit ihrer MS-Erkrankung zusammenhängt, haben weder sie selbst noch ihr Management bislang erklärt.

Die Schauspielerin, die als „Dumpfbacke“ Kelly Bundy in der Kultserie „Eine schrecklich nette Familie“ TV-Geschichte schrieb, hat in den vergangenen Jahren immer wieder Einblicke in ihren Alltag mit der Krankheit gegeben. In ihrem Podcast und in Interviews betonte sie mehrfach, wie wichtig ihr der offene Austausch mit Betroffenen sei.

Reaktionen aus der Filmwelt

Nach der Nachricht über ihre Entlassung zeigten sich viele Kollegen und Fans erleichtert. In den sozialen Medien häuften sich Genesungswünsche. Applegate selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu ihrer Rückkehr nach Hause geäußert.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Schauspielerin weitere Details zu ihrem Gesundheitszustand preisgibt. Ihr Buch „You With The Sad Eyes“, das sie im vergangenen Jahr veröffentlichte, thematisiert ebenfalls ihre Erfahrungen mit Krankheit und Genesung.

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