12 Tote bei Waldbränden in Andalusien: Beispiellose Tragödie
12 Tote bei Waldbränden in Andalusien

Im Süden Spaniens sind bei einem Waldbrand zwölf Menschen ums Leben gekommen, wie spanische Medien unter Berufung auf die Behörden der Region Andalusien berichten. Laut dem Notdienst der Region wurden einige der Opfer in ihren Fahrzeugen aufgefunden. Der Brand war am Nachmittag in der rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga gelegenen Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería ausgebrochen, wie die Regionalregierung mitteilte.

Rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Rund 150 Feuerwehrleute kämpfen gegen das Feuer, das sich rasch ausbreitete. Die Bewohner mehrerer Ortschaften wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Der regionale Gesundheitsminister Antonio Sanz sprach von einer „beispiellosen Tragödie“ – es sei der Waldbrand „mit den bislang schwersten Folgen“ in Andalusien. „Der Schmerz ist unermesslich. Andalusien trauert, und unser Herz ist bei Almería und allen Betroffenen“, so Sanz.

Extreme Trockenheit und Hitze begünstigen Brände

Spanien leidet wie auch Portugal und Frankreich derzeit unter massiver Hitze. In Teilen des Landes gilt seit Tagen die höchste Hitze-Alarmstufe. Das trockene Wetter und die hohen Temperaturen begünstigen den Ausbruch von Feuern. Seit Jahresbeginn haben großflächige Feuer in Spanien bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört, wie Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) zeigen.

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Brände auch in Frankreich und Portugal

Auch in Frankreich und Portugal kämpfte die Feuerwehr in den vergangenen Tagen gegen mehrere schwere Brände. Die extremen Wetterbedingungen in Südeuropa erhöhen die Waldbrandgefahr weiter. Die Behörden in Spanien warnen vor anhaltender Trockenheit und bitten die Bevölkerung um äußerste Vorsicht.

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