Drohnenkrieg in der Ukraine: Todeszonen statt Frontlinien
Drohnenkrieg in der Ukraine: Todeszonen statt Frontlinien

Im Ukrainekrieg hat sich die Kampfführung grundlegend gewandelt: Statt einer durchgehenden Frontlinie gibt es sogenannte Todeszonen, in denen unbemannte Flugobjekte alles angreifen, was sich bewegt. Ein SPIEGEL-TV-Film von Andreas Lünser zeigt, wie ukrainische Spezialisten ständig neue Drohnentypen entwickeln, um die russischen Angreifer zu stoppen.

Drohnen beherrschen das Schlachtfeld

Der Film dokumentiert den Alltag ukrainischer Drohnenpiloten, die ihre Geräte per Fernsteuerung in die Todeszone schicken. „Angst hat man immer, aber wir haben keine Chance: Wir müssen die Russen stoppen“, sagt ein Pilot im Film. Die Aufnahmen zeigen, wie Drohnen feindliche Stellungen ausspähen und gezielt angreifen. Die ukrainischen Streitkräfte setzen dabei auf eine Mischung aus handelsüblichen Modellen und selbst entwickelten Kampfdrohnen.

Ständige Innovation gegen russische Übermacht

Die ukrainische Drohnenindustrie arbeitet unter Hochdruck an neuen Lösungen. Laut dem Film werden wöchentlich neue Prototypen getestet, um der russischen Übermacht entgegenzuwirken. „Wir müssen gewinnen. Irgendwie!“, sagt ein anderer Soldat. Die Drohnen werden nicht nur zur Aufklärung, sondern auch zur direkten Bekämpfung von Panzern und Stellungen eingesetzt.

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Todeszonen ersetzen die Front

Die klassische Frontlinie existiert nicht mehr. Stattdessen haben sich Zonen etabliert, in denen jede Bewegung sofort von Drohnen erfasst und angegriffen wird. Soldaten beider Seiten müssen ständig mit Luftangriffen rechnen. Der Film zeigt, wie ukrainische Einheiten in diesen Zonen operieren und dabei immer wieder von russischen Drohnen verfolgt werden.

Kriege der Zukunft: „Wie Star Wars, aber echt“

Ein weiterer SPIEGEL-TV-Film von Steffen Vogel vergleicht die aktuelle Kriegsführung mit Science-Fiction: „Das ist wie Star Wars, aber es passiert wirklich.“ Die Drohnen sind klein, wendig und schwer zu bekämpfen. Sie haben die Art der Kriegsführung fundamental verändert. Die Ukraine setzt dabei auch auf ausländische Technologie, baut aber zunehmend eigene Systeme.

Herausforderungen und Risiken

Trotz der technologischen Fortschritte bleiben die Risiken hoch. Die Drohnenpiloten arbeiten oft unter Beschuss und müssen ständig ihre Position wechseln. Die elektronische Kriegsführung der Russen versucht, die Drohnen zu stören oder zu kapern. Dennoch gelingt es den Ukrainern immer wieder, erfolgreiche Angriffe durchzuführen. Der Film endet mit der Botschaft: Der Drohnenkrieg wird noch lange andauern.

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