Der Iran hat die jüngste Angriffswelle auf Israel offiziell für beendet erklärt. Gleichzeitig stellt sich Israels Militär auf mehrtägige Kämpfe ein. Teheran warnte die USA vor den Folgen möglicher israelischer Angriffe. Auch die Huthi-Miliz bestätigte Angriffe auf Israel. Der Newsblog verfolgt die Entwicklungen.
Angriffswelle aus dem Iran
Am 8. Juni 2026, gegen 13:25 Uhr, verkündete der Iran das Ende der groß angelegten Angriffswelle auf Israel. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor Dutzende Raketen und Drohnen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Laut israelischen Militärangaben wurden die meisten Geschosse abgefangen, dennoch gab es vereinzelte Einschläge im Westjordanland. Die Trümmer iranischer Raketen wurden dort gesichtet.
Israels Reaktion
Israels Militär rechnet mit mehrtägigen Kämpfen und hat die Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte eine entschlossene Antwort an. Die Luftwaffe flog Vergeltungsschläge gegen militärische Ziele im Iran. Die israelische Regierung betonte, man werde sich gegen jede Aggression zur Wehr setzen.
Teherans Warnung an die USA
Der Iran warnte die USA eindringlich vor einer Unterstützung israelischer Angriffe. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, jegliche Einmischung werde „schwerwiegende Konsequenzen“ haben. Die US-Regierung rief beide Seiten zur Deeskalation auf, bekräftigte aber ihr Recht auf Selbstverteidigung Israels.
Huthi-Miliz bestätigt Angriffe
Die jemenitische Huthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird, bestätigte ebenfalls Angriffe auf Israel. Sie feuerte Raketen in Richtung Eilat ab. Die Miliz erklärte, dies sei eine Solidaritätsaktion mit dem Iran. Israelische Abwehrsysteme fingen die Geschosse ab, es gab keine Berichte über Opfer.
Internationale Reaktionen
Die Vereinten Nationen riefen zu sofortiger Waffenruhe auf. EU-Außenbeauftragter Josep Borrell forderte beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Auch Russland und China appellierten an die Konfliktparteien, eine weitere Eskalation zu vermeiden. Die Lage bleibt angespannt.



