Iran feuert Raketensalven auf Israel – USA schießen Drohnen ab
Iran feuert Raketensalven auf Israel – USA schießen Drohnen ab

Iran feuert Raketensalven auf Israel – USA schießen iranische Drohnen ab

Die Spannungen im Nahen Osten haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Erstmals seit April hat der Iran Raketensalven in Richtung Israel abgefeuert. Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Angriff und setzten ihre Abwehrsysteme ein, um die Bedrohung abzufangen. Gleichzeitig schossen die US-Streitkräfte in der Golfregion zwei iranische Kampfdrohnen ab, die den internationalen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus gefährdeten.

Israelische Armee meldet Angriffe auf 150 Hisbollah-Stellungen

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben binnen 48 Stunden rund 150 Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon angegriffen. Dabei wurden Waffenlager, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen ins Visier genommen. Die Angriffe erfolgten trotz einer eigentlich vereinbarten Waffenruhe, die von der Hisbollah jedoch abgelehnt wird.

Iran droht mit Angriffen auf US-Ziele

Der oberste iranische Unterhändler Mohammad Bager Ghalibaf drohte auf der Plattform X mit erneuten Angriffen auf US-Stützpunkte und israelische Einrichtungen im Nahen Osten. Er begründete dies mit der Seeblockade der USA gegen den Iran und der US-Erlaubnis an Israel, die Angriffe im Libanon zu eskalieren. „Sie halten sich weder an einen Waffenstillstand noch glauben sie an den Dialog“, schrieb Ghalibaf.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Trump setzt Teheran unter Druck

US-Präsident Donald Trump machte deutlich, dass eingefrorene iranische Vermögenswerte und Sanktionen erst nach Abschluss eines Friedensabkommens freigegeben würden. In der NBC-Sendung „Meet the Press“ sagte Trump: „Diese Schritte würden erst dann in Betracht gezogen, wenn sich der Iran entsprechend verhalte.“ Der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit Teheran sein. Trump drohte erneut mit massiven Angriffen, falls keine Einigung zustande komme.

Ölkartell Opec+ erhöht Förderziele trotz Hormus-Blockade

Das Ölkartell Opec+ hat trotz der Blockade der Straße von Hormus eine erneute Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben Kernmitglieder einigten sich darauf, ihre Quoten ab Juli um rund 188.000 Fass pro Tag zu erhöhen. Es ist bereits die vierte Anhebung innerhalb von vier Monaten. Allerdings können einige Mitglieder wegen des Iran-Kriegs nicht mehr fördern, da sie das Öl nicht verschiffen können.

Nahost-Konflikt belastet Luftfahrtbranche

Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine Gewinnprognose für das Jahr 2026 wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Statt der ursprünglich erwarteten 41 Milliarden Dollar rechnet die IATA nun mit einem Nettogewinn von nur 23 Milliarden Dollar. Als Gründe nannte der Verband gestiegene Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore.

USA fordern IAEA-Zugang zu iranischen Atomanlagen

Die USA fordern vom Iran genaue Informationen über den Zustand der bombardierten Atomanlagen und die Bestände an angereichertem Uran. Ein Resolutionsentwurf der USA, der dem Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vorliegt, verlangt, dass der Iran der Behörde die Dokumentation über Atommaterial zur Verfügung stellt und jeglichen Zugang gewährt.

Israel greift erneut Vororte von Beirut an

Trotz der verkündeten Waffenruhe hat die israelische Armee erneut die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Armee erklärte, sie habe „Terroristen-Hauptquartiere“ als Reaktion auf den Beschuss Israels durch die Hisbollah attackiert. Augenzeugen berichteten von dichten Rauchwolken und schweren Zerstörungen in den dicht besiedelten Dahija-Vororten.

Mindestens ein Toter bei mutmaßlichem Anschlag in Israel

Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel ist mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Der mutmaßliche Täter wurde nach Angaben der Polizei getötet. Polizeichef Danny Levi sagte, es habe nur einen Attentäter gegeben.

Irans WM-Team darf nur an Spieltagen in die USA

Die Nationalspieler des Iran werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie das Land wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Pakistan vermittelt zwischen Iran und USA

Pakistan setzt seine Vermittlungsbemühungen zwischen den USA und dem Iran fort. Innenminister Mohsin Naqvi reiste nach erneuten Kampfhandlungen nach Teheran, um hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten zu führen. Ziel ist es, den Dialog zu fördern und einen dauerhaften Frieden in der Region zu erreichen.

Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte

Die Verhandlungen mit den USA stocken nach Angaben des Militärberaters von Irans oberstem Führer, Mohsen Resai, vor allem wegen eines Streits um im Ausland eingefrorene iranische Vermögenswerte. Resai sagte in einem CNN-Interview, die Freigabe von 24 Milliarden Dollar sei ein Test für die USA. Teheran macht jede Einigung von der Freigabe eines Teils dieser Gelder abhängig.

Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf

Die israelische Armee hat alle Einwohner von fünf Ortschaften im Südlibanon zur sofortigen Evakuierung aufgefordert. Armeesprecher Avichay Adraee begründete den Evakuierungsbefehl mit Verstößen der Hisbollah gegen die Waffenruhe. Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt.