Trump droht mit neuen Angriffen auf den Iran
US-Präsident Donald Trump hat angedroht, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Der Iran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte er bei Fox News. Teheran müsse dafür jetzt „den Preis zahlen“, erklärte er auch auf seiner Plattform Truth Social. Was genau dies für die Islamische Republik bedeuten soll, ließ der Republikaner offen. Zuvor hatten sich die beiden Kriegsgegner erneut Gefechte geliefert.
Trump schrieb in seinem Beitrag, das iranische Militär sei „ein einziges und totales Chaos“. Der Großteil der Armee, etwa die Marine und die Luftwaffe, existiere gar nicht mehr. „Sie wurden komplett besiegt.“ Der Iran rede nur und lasse keine Taten folgen. „Der Rüpel des Nahen Ostens ist TOT!!!“, erklärte Trump teils in den für ihn charakteristischen Versalien.
Netanjahu will bei Parlamentswahl in Israel erneut antreten
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt eine weitere Amtszeit an. Er werde bei der noch in diesem Jahr anstehenden Parlamentswahl erneut kandidieren und, so Gott es wolle, gewinnen, teilte seine Likud-Partei am Mittwoch in einer kurzen Erklärung mit. Einen Termin für die Wahl gibt es noch nicht. Sie muss bis Oktober stattfinden. Es ist die erste seit dem Angriff der radikal-islamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, der die israelische Offensive im Gazastreifen auslöste.
Einer Erhebung der Denkfabrik Israel Democracy Institute vom 9. Juni zufolge sind 61 Prozent der Israelis der Meinung, dass er nicht mehr antreten sollte. Zudem würde ein mögliches Bündnis der Oppositionsparteien die parlamentarische Mehrheit verfehlen, sofern sie keine Koalition mit arabischen Parteien eingehen. Dies haben einige Oppositionsführer jedoch ausgeschlossen.
Hapag-Lloyd: Ende der Schifffahrtskrise nicht absehbar
Die Großreederei Hapag-Lloyd dämpft Hoffnungen auf baldige Besserung für die Schifffahrt im Persischen Golf. Derzeit sei ein Ende der Krise nicht absehbar, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen am Mittwoch auf einer Online-Kundenkonferenz. Aber selbst bei einer Wiedereröffnung der für die Schifffahrt so wichtigen Straße von Hormus werde eine Rückkehr zur Normalität mindestens drei Monate dauern.
Die französische Reederei CMA CGM, international die Nummer drei, geht sogar davon aus, dass die Hormus-Krise die Schifffahrt in der Region nachhaltig verändern wird. Es sei „unklug“ davon auszugehen, dass einfach wieder der Zustand vor Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar erreicht werde, hatte Konzernchef Rodolphe Saade am Dienstag bei einer Anhörung im französischen Parlament gesagt. Angesprochen auf diese Einschätzung sagte der Hapag-Lloyd-Chef, Saade habe damit durchaus einen Punkt. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie fragil der Betrieb in der Region sei, erklärte Habben Jansen. „Das wird in der Tat zu einem Umdenken darüber führen, wie man diese Märkte am besten bedient.“ Allerdings werde nach seiner Erwartung vieles wieder beim Alten sein, sobald die Aussicht bestehe, dass es in der Straße von Hormus für längere Zeit friedlich bleibe. Diese Länder über den Seeweg zu versorgen, ist schlichtweg die mit Abstand effizienteste Methode. Und darauf kommt es letztlich an.
Iran: Gespräche mit USA nach neuen Angriffen auf dem Prüfstand
Der Iran muss seine Gespräche mit den USA nach den Angriffen in der vergangenen Nacht neu bewerten, wie der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei, sagt. Mit ihren fortgesetzten Verstößen gegen die Waffenruhe schadeten die USA dem diplomatischen Prozess, erklärt Baghaei laut Nachrichtenagentur SNN weiter.
Schusswechsel an Containerschiff vor dem Jemen
Vor der Küste des Jemen haben sich Angreifer auf einem kleinen Boot einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften eines Frachtschiffs geliefert. Die sechs Angreifer hätten sich dem Frachter genähert, woraufhin es zum Schusswechsel gekommen sei, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Morgen mit. Daraufhin sei das kleine Boot abgedreht. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.
Im Jemen ist die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aktiv, die den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer kontrolliert. Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat sie Israel zuletzt erneut angegriffen und auch eine „Blockade“ der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Gegend, in der sich der Schusswechsel laut UKMTO ereignete, liegt allerdings weiter südlich im Golf von Aden. Die Küste des Jemen in diesem Gebiet wird von der international anerkannten Regierung kontrolliert, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Im Golf von Aden kommt es immer wieder auch zu Piraterie-Vorfällen mit Beteiligung von kriminellen Netzwerken aus Somalia.
Kuwait meldet iranischen Angriff – Luftabwehr aktiv
Kuwait hat am Mittwoch seine Luftabwehr aktiviert, nachdem der Golfstaat eigenen Angaben zufolge unter Beschuss aus dem Iran geraten sei. Der Iran erklärte, das Land ins Visier genommen zu haben, um sich für US-Luftangriffe am frühen Mittwochmorgen zu rächen. Teheran beanspruchte zudem Angriffe auf Bahrain und Jordanien für sich. Der Iran hatte eine Reaktion angekündigt, nachdem die USA nach dem Absturz eines Armeehubschraubers nahe der Straße von Hormus Luftangriffe gegen den Iran gestartet hatten.
Iran meldet Vergeltungsangriff auf US-Militärbasis in Jordanien
Nach US-Luftangriffen auf den Iran hat die Islamische Republik eigenen Angaben zufolge einen Vergeltungsangriff ausgeübt. Die iranische paramilitärische Revolutionsgarde erklärte, sie habe Raketen auf den US-Militärstützpunkt Muwaffak Salti in Jordanien abgefeuert. Weder Jordanien noch die USA bestätigten den Angriff zunächst. Auf der Basis waren nach Angaben der USA auch F-35-Kampfjets und andere Flugzeuge stationiert. Teheran hatte eine Reaktion angekündigt, nachdem die USA nach dem Absturz eines Armeehubschraubers nahe der Straße von Hormus Luftangriffe gegen den Iran gestartet hatten.
US-Militär: Neue Angriffe auf Ziele im Iran beendet
Ein US-Militärhubschrauber stürzt vor der Küste des Omans ab – laut Präsident Trump ist der Iran verantwortlich. Die USA führen daraufhin Vergeltungsschläge durch. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffe auf Ziele im Iran beendet. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom in der Nacht auf der Plattform X mit. Die „Verteidigungsschläge“ gegen den Iran als Antwort auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers seien abgeschlossen, hieß es. Es seien iranische Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen im Bereich der Straße von Hormus bombardiert worden, hieß es. US-Medien zufolge erfolgten die Angriffe in drei Wellen. Das Militär sprach von einer „verhältnismäßigen“ Antwort auf den iranischen Abschuss des Apache-Hubschraubers vor Omans Küste. Die US-Streitkräfte seien bereit, sich weiter gegen „ungerechtfertigte iranische Aggressionen“ zu verteidigen.
Iran droht nach US-Beschuss mit Gegenschlägen
Nach den US-Angriffen auf Ziele im Iran in Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers droht Teheran mit Gegenschlägen. „Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen“, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X. „Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen“, fügte er hinzu. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ zitierte einen US-Beamten, wonach die US-Streitkräfte zuvor iranische Luftabwehr- und Radarsysteme rund um die Straße von Hormus bombardierten. Das US-Regionalkommando Centcom hatte auf X geschrieben: „Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar.“
Kreise: US-Militärhubschrauber kollidierte mit iranischer Drohne
Ein nahe der Straße von Hormus abgestürzter US-Militärhubschrauber ist nach Angaben eines US-Regierungsvertreters nach einer Kollision mit einer iranischen Drohne zu Boden gegangen. Das teilte der Beamte der AP am Dienstag (Ortszeit) mit. Unklar sei, ob die Kollision absichtlich herbeigeführt wurde, hieß es weiter. Die Ermittlungen dauerten noch an. In offiziellen Stellungnahmen hieß es bislang lediglich, dass der Absturz untersucht werde. Zuvor hatten bereits CNN, CBS News und andere Medien über eine Kollision mit einer iranischen Drohne berichtet. Präsident Donald Trump erklärte, der Iran habe den Hubschrauber während eines Patrouillenfluges über der Straße von Hormus abgeschossen und die USA müssten „notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren“.
US-Militär: Vergeltungsschläge gegen den Iran begonnen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mit Vergeltungsschlägen gegen den Iran begonnen. Diese seien auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump und als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers erfolgt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. „Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar“, begründete das US-Militär sein Vorgehen. Die Angriffe hätten um 17.00 Uhr US-Ostküstenzeit begonnen. Nähere Angaben zum Umfang der Angriffe machte Centcom zunächst nicht. Zuvor hatte der Iran nach Angaben von Trump einen US-Militärhubschrauber abgeschossen. Die USA müssten notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren, teilte er mit. Zwei Piloten des abgeschossenen Apache-Hubschraubers seien unverletzt und in Sicherheit. Nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Mehr wurden am Abend (Ortszeit) in der Hafenstadt Sirik am Golf von Oman und Umgebung von Bewohnern Explosionen gemeldet, ohne dass diese eindeutig zugeordnet werden konnten.
Bericht: Netanjahu zu Alleingang gegen den Iran bereit
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach Angaben des Fernsehsenders i24News unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne Unterstützung der USA bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung am Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: „Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen – mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation.“ Israel wolle nicht, dass es so weit komme, wisse aber, dass es so weit kommen könne, sagte Netanjahu demnach.
Trump wirft Iran Abschuss von Hubschrauber vor und droht mit Reaktion
US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, in der Nacht einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen zu haben. Der hochmoderne Hubschrauber vom Typ Apache sei über der Straße von Hormus auf Patrouillenflug gewesen, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. „Die USA müssen zwangsläufig auf diesen Angriff auf einen Hubschrauber reagieren.“
Iran beschlagnahmt zahlreiche Vermögen von Kritikern
Irans Justiz hat eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach iranischen Medien zufolge von „Vaterlandsverrätern“, deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum er sich bezog, blieb zunächst unklar. Die iranische Regierung begründet ihre Maßnahmen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Kritiker werfen der iranischen Führung auch vor, mit der Beschlagnahme von Vermögen die Kriegskasse füllen zu wollen. Dutzende Menschen wurden bereits seit Kriegsbeginn hingerichtet.
Hisbollah-Kämpfer dringt nach Israel ein und wird erschossen
Ein bewaffnetes Mitglied der libanesischen Hisbollah-Miliz ist nach israelischen Angaben nach Israel vorgedrungen und hat dort das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet. Die Truppen im Bereich des Ramim-Höhenzugs hätten zurückgefeuert und den Angreifer „ausgeschaltet“, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Keiner der Soldaten sei verletzt worden.
Westliche Staaten verhängen Sanktionen gegen Siedler in Westjordanland
Großbritannien, Frankreich, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen haben am Dienstag koordinierte Sanktionen gegen extremistische israelische Siedler im Westjordanland verhängt. Dies teilte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot mit. Die Staaten reagierten damit auf eine Verschlechterung der Sicherheitslage in dem Gebiet. Frankreich habe zudem ein Einreiseverbot gegen den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, vier Anführer von Siedlerorganisationen sowie 21 gewalttätige Siedler verhängt, erklärte Barrot auf der Plattform X. Die Staatengruppe warnte, sie sei zu weiteren Schritten bereit, sollte die israelische Regierung nicht unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um die Situation vor Ort zu verbessern.
Libanon: Acht Tote bei israelischem Angriff auf Hafenstadt Tyros
Bei einem israelischen Angriff auf die historische Hafenstadt Tyros im Südlibanon werden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet. Zuvor hat das israelische Militär erstmals eine Evakuierungsaufforderung für die gesamte Stadt erlassen.
UN: Tödliche Siedler-Gewalt im Westjordanland nimmt zu
Die Gewalt israelischer Siedler gegen palästinensische Zivilisten im Westjordanland hat laut einer UN-Kommission weiter zugenommen. Im vergangenen Jahr hätten Siedler mindestens sieben Palästinenser getötet und 832 weitere verletzt, hieß es im Bericht der UN-Untersuchungskommission. Damit habe sich die Zahl der Opfer gegenüber 2024 mehr als verdoppelt. Dem Bericht zufolge ermöglichten israelische Behörden diese Angriffe durch finanzielle und militärische Unterstützung. Israels Justiz- und Strafverfolgungsbehörden wiederum hätten für Siedlergewalt jahrzehntelang Straffreiheit gewährt. Israel weist Kritik am Vorgehen von Siedlern im Westjordanland gegen Palästinenser regelmäßig als unbegründet zurück. Die unerbittlichen, täglichen Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser sind unerträglich und müssen aufhören. Die internationale Gemeinschaft müsse massiven Druck auf Israel ausüben, damit die Gewalt gegen die Siedler ein für alle Mal ende. Die EU hatte kürzlich wegen der Gewalt radikaler israelischer Siedler zusätzliche Sanktionen verhängt.
Israelischer Evakuierungsaufruf für die libanesische Stadt Tyros
Trotz der wiederaufgenommenen Waffenruhe mit dem Iran hat das israelische Militär einen Evakuierungsaufruf für die libanesische Küstenstadt Tyros herausgegeben und damit vor möglichen Angriffen gewarnt. Erstmals umfasst der Aufruf auch das christliche Viertel der Stadt. Zur Begründung hieß es am Dienstag, Kämpfer der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz seien dort aktiv. Beweise dafür legte die Armee zunächst nicht vor. Bisherige Räumungsaufforderungen hatten das christliche Viertel ausgeklammert. Das israelische Militär hatte die Einwohner jedoch zuvor gewarnt, dass auch dieses Gebiet ins Visier genommen werden könnte, sollte die Hisbollah dort weiterhin präsent sein. Solchen Evakuierungsaufrufen folgen häufig Angriffe der israelischen Armee.
Israel fordert Aufhebung des Haftbefehls gegen Netanjahu
Nach der Suspendierung des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofes fordert Israels UN-Botschafter eine Aufhebung des Haftbefehls gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die Suspendierung Karim Khans beweise, „dass diese Institution bis ins Mark verdorben ist“, schrieb UN-Botschafter Danny Danon auf X. „Nun ist es an der Zeit, die ungeheuerlichen Haftbefehle gegen Ministerpräsident Netanjahu aufzuheben!“ Die Suspendierung Khans erfolgte vor dem Hintergrund von Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen eine enge Mitarbeiterin. Der Chefankläger lässt sein Amt seit gut einem Jahr vorläufig ruhen und wollte zurückkommen, wenn die Vorwürfe geklärt sind. Er bestreitet alle Vorhaltungen.
US-Kampfhubschrauber nahe der Straße von Hormus abgestürzt
Nahe der Straße von Hormus ist ein US-Militärhubschrauber abgestürzt. Die Piloten seien „wohlauf“, erklärte US-Präsident Donald Trump am späten Montagabend Journalisten. „Niemand ist verletzt. Wir werden morgen einen Bericht veröffentlichen. Aber die Piloten sind in Ordnung.“ Die „New York Times“ hatte zuerst berichtet, dass ein Apache-Kampfhubschrauber der US-Armee unter bislang ungeklärten Umständen nahe der Meerenge abgestürzt sei. Iranische Staatsmedien berichteten unter Berufung auf ausländische Quellen über den Absturz, machten jedoch keine weiteren Angaben zu den Hintergründen.
Irans UN-Botschafter hofft auf Einigung mit den USA bis Ende Juni
Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani hofft auf eine Einigung in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran bis Ende Juni. Der Botschafter sagte am Montag (Ortszeit), die Vereinigten Staaten und der Iran „stellen ihre Standpunkte bereit und tauschen sie aus, um zu einem Abschluss zu gelangen“ – unter Vermittlung Pakistans. „Wir haben noch kein endgültiges Dokument erhalten, aber wir arbeiten daran, es zu bekommen“, sagte er der AP. Ob er glaube, dass dies bis Ende dieses Monats geschehen werde? „Wir hoffen es. Wir hoffen es“, antwortete Iravani. Er betonte, dass die Waffenruhe umfassend sei und für die gesamte Region gelte, einschließlich des Libanons – was Israel jedoch zurückweist. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Montag, Israel werde seine Angriffe auf die Hisbollah im Libanon fortsetzen, selbst wenn es weitere Angriffe auf den Iran vorerst zurückfährt.
Trump warnt Netanjahu vor Krieg gegen Iran im Alleingang
US-Präsident Donald Trump warnt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor einem erneuten Krieg gegen den Iran. Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel auf sich allein gestellt sein, sagt Trump in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. „Ich habe gesagt: 'Bibi (Netanjahu), du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein'“, zitiert das Portal den US-Präsidenten.
Iran: Neuer Sicherheitsgürtel von Hormus bis zum Roten Meer
Die iranischen Al-Kuds-Brigaden kündigen die Errichtung eines neuen Sicherheitsgürtels an. Dieser „Gürtel des Widerstands“ soll sich von der Straße von Hormus bis zur Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste des Jemen sowie vom Golf bis zum Roten Meer erstrecken, sagt der Kommandeur Esmail Kaani nach Angaben von staatlichen Medien. Unter dem Begriff „Widerstand“ oder „Achse des Widerstands“ fasst die Führung in Teheran ihre Verbündeten in der Region zusammen, zu denen unter anderem die Huthi-Rebellen im Jemen gehören.



